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Behinderteneinrichtung als sportlicher Ausrichter

Der Attler Lauf knüpft an die guten Zeiten an – Rosenheimer Siege durch Glomb und Spötzl

Fast 500 Teilnehmer starteten in und um die Stiftung Attl.
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Fast 500 Teilnehmer starteten in und um die Stiftung Attl.

Der Volkslauf in Attel begeisterte auch nach der Corona-Zwangspause Menschen mit und ohne Behinderung. Dabei gab es auch sportliche Topleistungen.

Attl – Es wäre das 20. Jubiläum des Attler Laufes gewesen. Doch die Pandemie verhinderte in den letzten beiden Jahren eine Austragung. Umso glücklicher waren Veranstalter – die Stiftung Attl – und Teilnehmer nun. Mit fast 500 gemeldeten Kinder, Walker und Läufer war der aktuell übliche Teilnehmerrückgang in Attl kaum zu spüren. Franz Hartl und Jonas Glonnegger, die beiden Vorstände der Stiftung Attl, konnten in die glücklichen Gesichter der Teilnehmer schauen.

Ein gemeinsames Miteinander

Der Attler Lauf wird von einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung durchgeführt. Der Gedanke, diese Menschen mit jenen ohne Behinderung zusammenzuführen, dürfte wohl der grundlegende gewesen sein. Das „Zueinanderbringen“ war auch der Grund, weshalb die Streckenführung vergangener Jahre zweimal geändert wurde. Jetzt verläuft der Kurs nicht zum Inn hinunter und hinaus von Attl, sondern direkt hinein in die Behinderteneinrichtung. Dort wo die Bewohner schon sehnsüchtig auf diesen Tag warten. Es ist ein besonderer Tag, den sie mit den Verpflegungs- und Wasserstellen, mit Musik und Beifall selbst mitgestalten.

Florian Spötzl gewann im 5-km-Lauf.

Siebenjähriges Mädchen gewinnt das 1-km-Rennen

Die sportlichen Highlights: Beim 1-km-Rennen war unter 76 Mädchen und Frauen die erst siebenjährige Marie Salvamoser vom SV Schloßberg in 3:47 Minuten die Schnellste vor Maria Glück (SC Haag) und Johanna Schwer. 70 Buben und Männer gratulierten den Siegern Maxi Mayerhofer vom SC Haag und Alexander Dresp (Kinder- und Jugendförderverein), die zeitgleich in 2:55 Minuten vor Quirin Stangassinger (SC Haag, 3:00 Minuten) gewannen.

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Den 5-km-Walk absolvierte Marcus Schwab in 35:21 Minuten als Schnellster. Schon auf dem zweiten Platz war mit Helene Gerling (Denava AG) in 36:20 Minuten die beste Frau im Ziel, gefolgt von Andreas Wassatsch (NWTB) in 36:45 Minuten.

Rosenheimer Siege über fünf Kilometer

Agnieszka Glomb (PTSV Rosenheim, 20:14 Minuten), Nicole Fischer (TuS Prien, 23:32 Minuten) und Julia Gernreiter (Garnis, 25:47 Minuten) waren hier die Besten im 5-km-Gesamteinlauf der Frauen. Bei den Männern zeigte mit Florian Spötzl (PTSV Rosenheim) einer der derzeit besten Läufer der Region sein Tempo auf der nicht gerade schnellen Strecke, als er unangefochten in 17:31 Minuten vor Markus Siegerstetter (LG Passau, 18:17 Minuten) und Günther Ott (PTSV Rosenheim, 19:10 Minuten) siegte.

Glatte 45 Minuten reichten für Stephanie Burger zum Gesamtsieg über 10 Kilometer bei den Frauen. Sabine Vogl (PTSV Rosenheim) in 45:51 Minuten und Franziska Maser (TuS Prien) in 45:55 Minuten folgten ihr auf den nächsten Plätzen. Und es gab doch einen „auswärtigen“ Sieg: Marius Stang (LAV Stadtwerke Tübingen) siegte souverän in 34:49 Minuten vor Benedikt Jany (35:51) und Christoph Merz (PTSV Rosenheim, 38:55). Vorher hatte den Zweitplatzierten des Regensburg-Marathons noch keiner auf der Rechnung, er hatte sich hier in Attl am Veranstaltungstag nachgemeldet.

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