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Direktduelle im Tabellenkeller

Der Abstiegskampf steht im Blickpunkt: Letzter Vorrundenspieltag der Fußball-Landesliga

Samuel Schwarz vom SB Chiemgau Traunstein war zuletzt angeschlagen.
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Samuel Schwarz vom SB Chiemgau Traunstein war zuletzt angeschlagen.

Der letzte Spieltag der Vorrunde in der Fußball-Landesliga steht an: Der SB Chiemgau Traunstein empfängt Kirchheim, der Sportbund Rosenheim muss in Grünwald ran und in Ampfing kommt es zum Kellerduell gegen den FC Töging.

Traunstein/Ampfing/Rosenheim – Zünftig soll’s beim SB Chiemgau Traunstein am Freitagabend hergehen: Denn rund um das Heimspiel gegen den Kirchheimer SC findet in diesem Jahr wieder das Oktoberfest im Sportlerbräu statt. Dazu wäre ein Heimsieg der Truppe von Jochen Reil zum Abschluss der Vorrunde in der Fußball-Landesliga Südost natürlich goldwert – und der wäre auch mit Blick auf die Tabelle enorm wichtig.

Denn der SB Chiemgau steht aktuell nur auf dem vorletzten Tabellenplatz und Gegner Kirchheim, nordöstlich von München gelegen, ziert das Tabellenende. Es wird also ein echtes Kellerduell im Jakob-Schaumaier-Sportpark geben. „Es ist ein richtungsweisendes Spiel für uns“, macht Trainer Reil unmissverständlich deutlich. Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr.

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Wichtig sei, ergänzt Reil, dass man die Situation nun so annehme, wie sie sei. „Und wir müssen jetzt alles daran setzen, um die Kehrtwende zu schaffen.“ Der Coach und die Verantwortlichen bemühen sich jetzt auch schon um neue Spieler, die im Winter zur Mannschaft stoßen könnten. „Wir hoffen schon, dass wir noch den einen oder anderen dazubekommen können“, bestätigt SBC-Pressesprecher Peter Mallmann. Personell ist die Lage beim SB Chiemgau, der zuletzt zwei Niederlagen am Stück kassierte, auch vor dem Kirchheim-Spiel angespannt. Neben den Langzeitverletzten fehlt der beruflich verhinderte Christian Wallisch. Zudem konnten Kenan Smajlovic und Markus Unterhuber krankheitsbedingt unter der Woche nicht trainieren und Samuel Schwarz klagte über Sprunggelenksprobleme.

Inn/Salzach-Duell steigt in Ampfing

Für den TSV Ampfing ist es Spiel eins nach der abgebrochenen Skandal-Begegnung in Landshut: Am Freitag ist der Nachbarclub FC Töging um 19.30 Uhr im Isenstadion zu Gast – die Schweppermänner hoffen dabei auf ein „normales“ Spiel und wollen sich mit drei Punkten ins Mittelfeld absetzen.

„Wir hoffen auf ein seriöses Schiedsrichtergespann“, sagt Ampfings Trainer Rainer Elfinger, der ja noch nicht weiß, wie die Partie in Landshut gewertet ist. Der Punkt, der den Ampfinger beim Abbruch, als es 2:2 stand, gutgeschrieben wurde, kann jedenfalls noch nicht dauerhaft eingeplant werden. Sicher ist aber, dass die beiden Rot-Sperren aus der Partie in Landshut amtlich sind: Sahin Bahadir und Kapitän Anel Salibasic wurden jeweils wegen Notbremse für zwei Spiele gesperrt. Da trifft es sich gut, dass Birol Karatepe und Michael Steppan ihre Verletzungen auskuriert haben und die Plätze der beiden Rotsünder eins zu eins übernehmen könnten. Weiterhin fehlen werden die beiden Langzeitverletzten Alex Riemann und Edurance Ighagbon. Eine Kader-Option ist hingegen nach langer Verletzungspause Atakan Akdemir.

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Bei den Gästen fehlt der Ex-Ampfinger Daniel Hofstetter, der wegen einer Wadenverhärtung schon seit Wochen ausfällt. „Dabei könnten wir gerade ihn so gut gebrauchen. Da muss man nur auf unsere Gegentore schauen“, sagte Tögings Sportlicher Leiter Klaus Maier, der trotz der neun sieglosen Spiele in Folge zur Geduld mahnt: „Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren und keine unnötigen Debatten entfachen. Das Ganze wird eine reine Kopfsache..“ Dass Trainer Mario Reichenberger nach nur zwölf Punkten aus 16 Spielen und Rang 16 derzeit keine leichten Tage hat, liegt auf der Hand.

Aber der Coach hatte schon vor Rundenstart auf die kleine Kadergröße aufmerksam gemacht, die sich nach der langen Pause und angesichts der Englischen Wochen doppelt negativ niedergeschlagen hat. Mit Andreas Bobenstetter und Patrick Walleth hat Reichenberger heute zwei weitere Wackelkandidaten: Walleth musste beim 1:5 gegen Eggenfelden wegen Oberschenkelproblemen zur Pause raus, Bobenstetter hat zuerst wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren müssen.

Sportbund will zurück in die Erfolgsspur

Der Sportbund Rosenheim tritt im direkten Duell im Kampf um den direkten Klassenerhalt beim Tabellennachbarn TSV Grünwald an. Anstoß an der Keltenstraße ist am Freitagabend um 19.30 Uhr.

Für die von Florian de Prato trainierten Münchener verlief die Hinrunde mit Höhen und Tiefen und nach den eigenen Ansprüchen eher durchwachsen. In den beiden letzten Spielzeiten sprangen ein fünfter und sechster Rang heraus. In beiden Saisonen standen am Ende neun Niederlagen zu Buche. Genau so viele hat man nun schon nach 16 Spielen der Hinrunde angesammelt. Ein glücklicher 2:1-Sieg in den Schlussminuten beim SV Bruckmühl hat dem TSV Grünwald zuletzt etwas Luft im Kampf gegen die Relegationsränge verschafft.

Doch aus den letzten vier Heimspielen gab es aber nur einen Sieg und drei Niederlagen. Diese Statistik sollte der Mandl-Truppe Mut machen. Die Duellbilanz der beiden Vereine seit dem Aufstieg des TSV Grünwald in die Landesliga zur Saison 2017/18 sieht für den Sportbund eher trist aus: In fünf Aufeinandertreffen gab es zwei Niederlagen und drei Unentschieden. Ein Sieg wäre also durchaus an der Zeit – warum nicht gleich auswärts?bst/mb/ben

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