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Vier Mannschaften steigen ab

Der Abstieg aus der Basketball-Bundesliga – das Profi-Aus für die Damen des TSV Wasserburg?

Abschied vom Profisport? Der elfmalige Meister TSV Wasserburg ist sportlich aus der 1. Liga abgestiegen.
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Abschied vom Profisport? Der elfmalige Meister TSV Wasserburg ist sportlich aus der 1. Liga abgestiegen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Die Abstimmung, ob es in der Damen-Basketball-Bundesliga nun zwei oder vier Absteiger gibt, hätte es wohl gar nicht mehr gebraucht: Der TSV Wasserburg verlässt die große Bühne. Das Spiel in Hannover war der letzte Erstliga-Auftritt des elfmaligen deutschen Meisters. Eine große Ära geht zu Ende.

Wasserburg/Hannover – „Es ist ein trauriger Tag für den Basketball in Wasserburg“, fasst Abteilungsleiterin Paula Zaschka die Stimmungslage zusammen. Zuletzt war der Abstieg eigentlich schon sicher, als sich noch ein sportlicher Hoffnungsschimmer auftat: Die zuletzt auf 14 Vereine aufgestockte DBBL sollten nur zwei statt vier Vereine verlassen, eine Abstimmung auf der Ligasitzung am Samstag in Frankfurt sollte für eine Entscheidung sorgen.

„In der Liga gab es Bestrebungen, die Ligenstärke auch kommende Saison auf 14 Mannschaften aufzustocken, was gegebenenfalls einen Verbleib in der 1. Liga zumindest sportlich ermöglicht hätte“, heißt es in einer Pressemitteilung der Wasserburger Basketballer, die sich dazu weiter äußerten: „Der TSV Wasserburg beteiligte sich an solchen Plänen zu keiner Zeit.“ Es hätte auch nichts geholfen, denn: „Aufgrund rechtlicher und organisatorischer Hürden“ seien diese Bestrebungen wieder verworfen worden.

Start in der 2. Bundesliga fraglich

Der elfmalige Meister und achtfache DBBL-Pokalsieger muss also den bitteren Gang in die 2. Bundesliga Süd antreten. Ein Start dort ist aber keineswegs gesichert. Wasserburgs 1. Vorsitzender Bastian Wernthaler, selbst einer der Meistertrainer, sieht dieses Unterfangen derzeit als offen an.

„Es hat sich ein Kreis engagierter Personen, bestehend aus Athletinnen, Sponsoren und Ehrenamtlichen, herausgebildet, der will, dass Bundesliga-Basketball weiter stattfinden kann. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, diese Projekt zu unterstützen“, so Wernthaler, der aber via Presseaussendung zu verstehen gibt: „Allerdings wird sich herausstellen müssen, ob sich eine Mannschaft aus ganz überwiegend ortsansässigen Athletinnen ergibt, ob die Abteilungsleitung besetzt werden kann und ob die nötigen finanziellen Mittel beschafft werden können.“ Es ist also möglich, dass der DBBL-Rekordmeister (seit Gründung des Ligaverbandes im Jahr 2001) auch ganz aus den Profiligen verschwindet.