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Klostersee kommt in die Raiffeisen-Arena

Den Tabellenführer zu Gast: Waldkraiburg will Sieg-Hattrick

Die Waldkraiburger Angreifer Michal Popelka und Christian Neuert (rechts) wollen auch das dritte Spiel der laufenden Saison gegen den Tabellenführer aus Klostersee für sich entscheiden.
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Die Waldkraiburger Angreifer Michal Popelka und Christian Neuert (rechts) wollen auch das dritte Spiel der laufenden Saison gegen den Tabellenführer aus Klostersee für sich entscheiden.

Nach zwei Siegen in dieser Saison gegen den Bayernliga-Spitzenreiter aus Klostersee kann der EHC Waldkraiburg im Heimspiel den dritten Erfolg gegen den Tabellenführer einfahren.

Waldkraiburg – Die derzeitige Situation im bayerischen Eishockey als „schwierig“ zu beschreiben, würde den Umständen nicht einmal im Ansatz gerecht werden. Es gibt kaum einen Spieltag, an dem keine Spiele ausfallen, kaum eine Woche in der alle Mannschaftskameraden zusammen trainieren dürfen. Dies wirkt sich selbstverständlich auch auf die Spielpraxis aus. Gerade jetzt, da es in die entscheidende Phase der Saison mit Meisterrunde und Play-Off-Spielen geht, benötigt eine Mannschaft die Routine von zwei Spielen pro Woche mit ergänzenden Übungen unter der Woche. Um der Fairness und Ausgewogenheit jedoch gerecht zu werden, geht es jedem Team so und somit haben alle, nicht nur der Bayernligist EHC Waldkraiburg mit diesen Umständen zu kämpfen.

1000 Zuschauer sind erlaubt

Als Fan kann man derzeit jedoch froh sein. Zum einen kommt der Ligaprimus EHC Klostersee am heutigen Freitag um 20 Uhr in die heimische Raiffeisen-Arena, zum anderen wurde die erlaubte Kapazität für Spiele um 25 Prozent erhöht, weshalb nun bis zu 1000 Zuseher zum Heimspiel kommen dürfen. Aus diesem Grund ist ein Zuhause bleiben, aus Angst an der Abendkasse keine Karte zu erhalten, nicht weiter gerechtfertigt. Ein frühes Erscheinen ist dabei jedoch ratsam, da die Überprüfung des 2G-Plus-Status etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als der bloße Kartenkauf.

Lohnen wird es sich auf jeden Fall, so waren in dieser Saison beide Partien gegen den Erstplatzierten der Vorrunde knappe Partien, welche jeweils in die Overtime gingen und zu einem Sieg der Löwen führten. Das schaffte in dieser Saison außer Waldkraiburg nur noch der TSV Peißenberg.

Stanik muss ersetzt werden

Noch ist nicht ganz klar, wie viele Spieler dem EHC zur Verfügung stehen, man darf jedoch erwarten, dass das Spiel erneut spannend und mitreißend wird. Zuletzt kehrten die beiden Leistungsträger Nico Vogl und Christof Hradek zurück in den Kader des EHC und fügten sich, trotz Trainingsrückstand fast nahtlos ins Team ein. Weiterhin gesperrt ist Sebastian Stanik, ein Spieler, der in der ersten Sturmreihe der Löwen schmerzlich vermisst wird und den es zu kompensieren gilt.

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Auch am kommenden Sonntag hätten die Männer rund um das Trainer-Duo Piskunov gerne gespielt, der Gegner wäre das überraschend starke Team aus Schongau gewesen. Aufgrund vieler Infektionen im Team der Mammuts, sagten diese das Spiel jedoch schon früh in der Woche ab. Sehr kurzfristig hat sich für dieses Spiel jedoch ein Ersatz aufgetan, somit geht es für die Löwen am Sonntag in die Oberpfalz zum ERSC Amberg. Das Spiel beginnt um 18.30 Uhr und wird auf sprade.tv übertragen.aha

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