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Den Sieg noch aus der Hand gegeben

Eichstätts Tobias Stoßberger (links) scheiterte bei dieser großen Gelegenheit zum 1:1.
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Eichstätts Tobias Stoßberger (links) scheiterte bei dieser großen Gelegenheit zum 1:1.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Rosenheim – Es hätte eine triumphale Rückkehr für den TSV 1860 Rosenheim nach drei Niederlagen am Stück in der Fußball-Regionalliga Bayern sein können.

Nach einer bärenstarken ersten Hälfte lagen die Sechziger am Dienstagabend im Heimspiel gegen den VfB Eichstätt mit 2:0 in Front. Am Ende gab es aber hängende Köpfe, weil sich der Tabellenvierte zurückmeldete und kurz vor Spielende noch zum 2:2-Ausgleich kam.

Blutjunge Rosenheimer Defensive

Für Trainer Florian Heller galt es, die Innenverteidigung neu zu besetzen ; er entschied sich für die beiden jungen Maximilian Kuchler (21) und Simon Kolb (20). Weil die etatmäßigen Außen mit Markus Sattelberger (21) und Leo Benz (22) ebenfalls noch zu den jüngeren Akteuren gehörte, und weil das 1860-Trainerteam im Tor auf Thomas Wimmer (18) nach dessen Rotsperre vertraute, hatten die Gastgeber eine blutjunge Defensivabteilung aufgeboten.

Das machte einerseits nichts, weil das Quintett seine Aufgabe recht umsichtig erledigte, andererseits hatten auch die Vorderleute kräftig mitgeholfen, um Eichstätt im ersten Durchgang in Schach zu halten. Leidenschaftlich verrichteten die Rosenheimer im Mittelfeld und den vorderen Regionen Laufwege, setzten die Gäste schon in deren Hälfte immer wieder unter Druck und provozierten so unvorbereitet geschlagene Bälle oder Fehlpässe beim Favoriten. Letztlich war es so, dass die Hausherren das Spiel mit, aber auch ohne Ball dominierten.

Frühe Führung per Elfmeter

Deshalb war auch die 2:0-Führung zur Halbzeitpause berechtigt. Beim 1:0 zog Sascha Marinkovic in den Strafraum und ging nach dem Körperkontakt mit seinem Gegenspieler zu Boden – es gab Elfmeter, den Danijel Majdancevic sicher verwandelte. Das 2:0 entsprang einer Kopfballabwehr von Kolb, nachdem Eichstätt eben zu einem langen Ball gezwungen wurde. Majdancevic sicherte sich den zweiten Ball und spielte einen schnellen, mutigen Pass in die Spitze. Dort machte Marinkovic die Kugel fest und legte per Absatzkick für den heranstürmenden Laurin Demolli auf, der letztlich ins lange Eck traf. Bei einer starken Demolli-Hereingabe, die Marinkovic am langen Pfosten verpasste, und einer Volleyabnahme von Thomas Steinherr knapp am Tor vorbei – Majdancevic hatte schön abgelegt – wäre sogar noch ein dritter Rosenheimer Treffer möglich gewesen. Auf der anderen Seite hatte Eichstätt nicht viel zu bieten, aber durch Thomas Stoßberger eine Großchance nach einem schnell ausgeführten Freistoß – Wimmer parierte.

Eichstätts Trainer reagiert

Eichstätt-Coach Markus Mattes hatte seine Formation im ersten Durchgang schon umgestellt, zum Wiederanpfiff gab es zwei Wechsel – und nun zeigte der Tabellenvierte seine Normalform. Markus Waffler köpfte vorbei, Julian Kügel verfehlte den Kasten knapp, einen Kopfball von Philipp Federl drehte Wimmer über die Latte und einmal hatte der 1860-Tormann Glück, als er den heraneilenden Dominik N‘gatie anschoss, die Kugel aber ins Toraus ging.

1860 hatte nun alle Hände voll zu tun, um den Eichstätter Ansturm zu bewältigen. Linor Shabani rieb sich in Zweikämpfen auf und war überall zu finden – er konnte aber den Anschlusstreffer durch den gerade eingewechselten Fabian Neumayer mit seinem ersten Ballkontakt nicht verhindern. Zuvor hatte ein Fernschuss von Leo Benz am Lattenkreuz geendet.

Brechstangen-Befehl für die Gäste

Eichstätt-Coach Mattes befahl seinen Mannen nun die Brechstange – und dann war es ausgerechnet ein ruhender Ball, der zum Ausgleich führte. Der von der Mittellinie in den vollbesetzten Strafraum getretene Freistoß fand Waffler, der zum 2:2 einköpfte. Beinahe hätte es noch das glückliche Ende gegeben, doch bei Kuchlers Versuch nach einer Freistoßflanke war in der Nachspielzeit bei Gäste-Tormann Felix Junghan Endstation.

TSV 1860 Rosenheim: Wimmer – Benz, Kuchler, Kolb, Sattelberger – Shabani – Zander, Majdancevic (ab 75. Salihu), Steinherr (ab 87. Jesse) – Demolli (ab 65. Majanovic), Marinkovic (ab 65. Fenninger).

Schiedsrichter: Haslberger (TSV St. Wolfgang).

Zuschauer: 230.

Tore: 1:0 Majdancevic (8., Foulelfmeter), 2:0 Demolli (18.), 2:1 Neumayer (71.), 2:2 Waffler (89.).

Mit diesem Absatzkick setzte Sascha Marinkovic Laurin Demolli vor dem 2:0 in Szene.

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