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Mainz ist nicht zum Lachen zumute

Den Finger in der Kreissäge: Mühldorfs Volleyballer gegen Mainz ohne Gschwendtner

Gefährlicher Mann auf Seiten der Mainzer: Aaron Neumann (im Angriff) hat in Mühldorf mit seinem Hammeraufschlag schon gute Eindrücke hinterlassen.
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Gefährlicher Mann auf Seiten der Mainzer: Aaron Neumann (im Angriff) hat in Mühldorf mit seinem Hammeraufschlag schon gute Eindrücke hinterlassen.

Die Zweitliga-Volleyballer vom TSV Mühldorf haben nach der Pause wieder ein Heimspiel. Zu Gast ist die Mannschaft aus Mainz, die aktuell mit dem Rücken zur Wand steht

Mühldorf – Mainz wie singt und lacht – eine gängige Floskel im Kaneval. Doch zum Lachen ist den Mainzern aktuell nicht zumute. Denn das Team um Spielertrainer Manuel Lohmann, das am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Mühldorfer Nutz-Arena aufschlagen wird, steht in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd mit dem Rücken zur Wand.

Aus 20 Spielen verbuchten die Rheinländer bislang nur vier Siege. Gegen Grafing jubelten die Mainzer doppelt (3:2 und 3:1), zweimal gab es auch Siege gegen Leipzig (3:0 und 3:1) zu feiern. Ansonsten gab es noch einen Punkt beim 2:3 gegen Freiburg und auch gegen Mühldorf konnten die Mainzer einen Punkt daheim behalten (2:3). Die beste Platzierung in dieser Saison: Rang zwölf – mehr war einfach nicht drin bei den Mainzern, die vor genau vier Wochen ihren letzten Sieg (gegen Leipzig bejubeln durften) und nun einen schneidigen Schlussspurt in der 2. Liga hinlegen müssen, um noch die Liga zu halten. Dass die Mainzer kämpfen können, haben sie schon in der vergangenen Saison gezeigt, als sie zum Saisonfinale den Fünf-Satz-Krimi in der Nutz-Arena für sich entscheiden konnten und damit entscheidende Punkte gegen den Abstieg sicherten.

Liberos teilten die Aufgaben

Mit dem Mute der Verzweiflung hätten die Mainzer damals agiert, hatte Mühldorfs Chefcoach Michi Mayer damals den tapferen Rheinländern eine große Spielstärke vorhergesagt. Ungewöhnlich damals: Die beiden Liberos Hendrik Diwersy und Dominik Groß hatten sich die Aufgaben in Annahme und Abwehr geteilt, Spielertrainer Manuel hatte eindrucksvoll bewiesen, warum er schon so viele MVP-Medaillen gesammelt hatte. Und immer wieder stand der Block um den Mainzer Mark Gumenjuk goldrichtig. Allerdings: Mühldorf war nicht optimal aufgestellt.

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Wenn die Mainzer diesmal an den Inn kommen, dann kann Trainer Heiko Roth nur bedingt aus dem Vollen schöpfen. Mittelblocker Flo Gschwendtner wird zumindest nicht einsatzfähig sein, nachdem er einen Finger bei Holzarbeiten in die Kreissäge bekommen hat. Michi Mayer, gegen Freiburg überraschend stark als Diagonalspieler, hat noch mit den Folgen einer Corona-Infektion zu kämpfen. Zuletzt fehlten im Training die beiden Liberos Leo Tille und Kilian Nennhuber wegen wichtiger Verpflichtungen in der Schule.

Blessuren auskuriert

Andere Blessuren, die bei dem ein oder anderen Spieler in den vergangenen Wochen aufgetaucht waren, etwa die Bänderverletzung von Fabian Bartsch, wurden auskuriert, nachdem die Partie gegen die Volley YoungStars Friedrichshafen in der vergangenen Woche wegen zu vieler Corona Fälle in der Bodensee-Mannschaft abgesagt worden war. Die Mühldorfer hielten sich derweil mit Trainings fit. Am Donnerstag testeten die Innstädter gegen Dachau. Allerdings mit durchwachsener Leistung. „Wir haben uns immer wieder eine komfortable Führung erspielt und uns dann eine Serie eingefangen. Das darf uns am Sonntag nicht passieren“, warnt Heiko Roth davor, die Mainzer ob ihres Tabellenplatzes zu unterschätzen. „Schon beim 3:2 im Hinspiel konnte ich mir keinen Reim darauf machen, weshalb diese Mannschaft nur am Tabellenende zu finden ist. So weit sind die, ihre Leistungsstärke betreffend, nicht von den Mittelfeldmannschaften entfernt“, meint Roth.

Sein Team kann mit einem Drei-Punkte-Sieg dem Klassenerhalt einen Schritt näher kommen. 26 Zähler stehen aktuell zu Buche, da noch sieben Spiele zu absolvieren sind. Roth blickt also mit einem Acht-Punkte-Vorsprung auf Leipzig, das als Drittletzter noch die meisten Punkte unter den Abstiegskandidaten auf dem Konto hat. „Wenn wir elf Punkte Vorsprung haben, dann sollten wir die Schäfchen im Trockenen haben“, prognostiziert Roth.

enk