DEL-Verteidiger kommt

Peter Lindlbauer, hier noch im Trikot der Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg, wechselt zu den Starbulls.
+
Peter Lindlbauer, hier noch im Trikot der Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg, wechselt zu den Starbulls.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
    schließen

Die Starbulls Rosenheim haben sich einen Verteidiger aus dem Oberhaus geangelt. Peter Lindlbauer wird in der kommenden DEL2-Saison in Rosenheim spielen.

Der 24-Jährige spielte in der abgelaufenen Saison in Wolfsburg und war auch schon für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz.

"Er ist ein sehr, sehr guter Typ und passt top zu uns in die Mannschaft", sagt Starbulls-Trainer Franz Steer, der vom Bad Tölzer absolut überzeugt ist: "Wenn der sein Potenzial abruft, dann gehört er in die DEL", so der Rosenheimer Coach. Und sogar mehr, was sieben Länderspiele in den Saisonen 2012/13 und 2013/14 auch zeigen. Dass es zuletzt nicht immer so klappte, lag am Verletzungspech, das Lindlbauer immer wieder einholte. "Er will nun bei uns wieder einen Schritt vorwärts machen", so Steer.

Lindlbauer ist 1,80 Meter groß und erlernte das Eishockeyspielen in Bad Tölz, wo er unter anderem Schüler-Bundesliga und Deutsche Nachwuchs-Liga spielte sowie bei den Herren in der 2. Bundesliga und in der Oberliga zum Einsatz kam. 2011/12 erzielte er dort 48 Punkte in 50 Oberliga-Partien und kam bei den Ice Tigers in Nürnberg zu seinem ersten Einsatz in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). 2012 wechselte der nun 24-Jährige komplett nach Nürnberg und bestritt dort zwei Spielzeiten. Auch in der abgelaufenen Saison stand er bei den Franken unter Vertrag, wurde aber nach Wolfsburg ausgeliehen und kam dort in 37 Spielen auf drei Tore und vier Vorlagen. Insgesamt bestritt Lindlbauer 110 Spiele in der höchsten deutschen Eishockeyliga, erzielte dabei fünf Tore und leistete 14 Vorlagen. In der Oberliga kam der Verteidiger in 156 Spielen auf bemerkenswerte 41 Tore und 77 Assists.

"Er ist läuferisch gut, schießt gut und hat in der DEL auch schon im Powerplay gespielt", weiß Steer. An wessen Seite Lindlbauer in der Starbulls-Verteidigung agieren wird, hat Steer noch nicht festgemacht. "Er kann alles spielen und wird bei uns auch alles spielen", sagt der Rosenheimer Trainer und deutet damit an, dass der 24-Jährige wohl auch in den "Special Teams" bei Über- und Unterzahl zum Einsatz kommen wird.

Indes ist nun auch klar, dass Tim Kunes in der neuen Saison nicht mehr für die Starbulls auflaufen wird. Der US-Amerikaner wird sich einem anderen Verein anschließen. "Er musste jetzt eine Entscheidung treffen", so Steer, der mit dem Verteidiger ständig im Kontakt stand. Der Rosenheimer Trainer hat sich aber noch nicht entschieden, ob er die beiden noch verbliebenen Kontigentstellen an zwei Stürmer oder einen Verteidiger und einen Stürmer vergibt.

Der Starbulls-Kader

Tor: Timo Herden, Lukas Steinhauer, Jonas Steinmann.

Verteidigung: Beppo Frank, Peter Lindlbauer, Max Meirandres, Max Renner, Micky Rohner, Tobias Thalhammer, Gustav Veisert, Maximilian Vollmayer.

Sturm: Dominik Daxlberger, Manuel Edfelder, Simon Fischhaber, Florian Gaschke, Mondo Hilger, Wade MacLeod, Tyler McNeely, Christian Neuert, Andrej Strakhov, Leopold Tausch, Fabian Zick.

Kommentare