Damen-Basketball

DBBL-Pokal: Wasserburg schlägt Bad Homburg mit 91:60

Leonie Fiebich steht mit dem TSV Wasserburg im Pokal-Endturnier.
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Leonie Fiebich steht mit dem TSV Wasserburg im Pokal-Endturnier.

Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben den Sprung ins Top-4-Endturnier des DBBL-Pokals geschafft. Im Viertelfinale setzte sich der Bundesligist beim Zweitligisten Bad Homburg mit 91:60 durch, hatte in der Anfangsphase aber so seine Probleme. Eine Spielerin feierte ihr Debüt.

Bad Homburg – Was am Ende deutlich aussieht, war ein langer und harter Weg für die Wasserburger Basketball-Damen. Am Ende konnten sie im Viertelfinale des DBBL-Pokals mit 91:60 bei der HTG Bad Homburg überzeugen, brauchten aber wieder lange, um ins Spiel zu kommen. Mit dabei im Spiel beim Zweitligisten war nun auch Morgan Pullins, die endlich alle benötigten Unterlagen bekommen hat.

Langsam starteten die Wasserburgerinnen ins Spiel, ließen Bad Homburg sogar teilweise – wenn auch nur knapp – in Führung gehen. Zu viele Fehler schlichen sich ein, welche die Gastgeber nutzten und zu leichten Punkten kamen. So war es am Ende des ersten Viertels dementsprechend knapp. Im zweiten Viertel besserten sich die Innstädterinnen Stück für Stück. Mit einigen schönen Aktionen erarbeiteten sie sich eine kleine Führung und bauten diese aus. Zum Ende ging es somit mit einer 45:33-Führung in die Kabine.

Doch in dieser war die Ansage klar: Es muss noch mehr Gas gegeben und mehr auf den Ball geachtet werden. Acht Turnover standen in der ersten Halbzeit bereits auf dem Konto der Gäste. Dies musste sich bessern. Und die Damen vom Inn schienen nun ihren Rhythmus gefunden zu haben. Sie standen nun viel besser in der Defensive und die somit erzielten Ballgewinne wurden auf der anderen Seite in leichte Punkte verwandelt. Lediglich sechs Punkte erlaubten die Gäste Bad Homburg im dritten Viertel. Im letzten Durchgang machten die Wasserburger Basketball-Damen da weiter, wo sie aufgehört hatten. Auch wenn sie zum Ende hin dann doch wieder den ein oder anderen zu einfachen Korb zuließen, überzeugten sie mit 91:60 und stehen damit im Pokal-Top-4-Turnier.

„Gegen ein Team aus der ersten Liga darf uns nicht so ein Start passieren, das hätten wir vermutlich nicht mehr aufgeholt. Wir haben etwas zu lang gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden und unser Spiel zu spielen“, so Trainerin Sidney Parsons. Und weiter: „In der zweiten Halbzeit haben wir dafür viel besser gespielt und endlich unsere Stärken ausgenutzt. So hätten wir das ganze Spiel über spielen sollen. Was am Ende jedoch wichtig ist, ist der Sieg! Besonders erfreulich ist, dass alle ihren Teil dazu beigetragen haben und punkten konnten.“ Bereits am Samstagabend geht es in der Liga weiter mit einem Heimspiel gegen Marburg.

Für Wasserburg spielten: Helena Eckerle, Leonie Fiebich, Laura Hebecker, Kelly Moten, Maggie Mulligan, Sophie Perner, Morgan Pullins, Manuela Scholzgart und Anne Zipser. ms

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