Nachwuchsstürmer wechselt nach Düsseldorf

Daxlberger geht

Nicht zu halten: Dominik Daxlberger wechselt von den Starbulls nach Düsseldorf in die DEL.  Foto  Ziegler
+
Nicht zu halten: Dominik Daxlberger wechselt von den Starbulls nach Düsseldorf in die DEL. Foto Ziegler

Der erste Abgang beim Eishockey-Zweitligisten Starbulls Rosenheim steht fest: Der 20-jährige Dominik Daxlberger wechselt in die DEL zur Düsseldorfer EG. "Ich vergönne es jedem jungen Spieler in die DEL zu gehen. Ich hoffe, dass er eine Chance bekommt und nicht irgendwo als Förderlizenzspieler landet", erklärte gestern Rosenheims Coach Franz Steer. In 42 Spielen der abgelaufenen Saison verbuchte Daxlberger zwei Tore und acht Vorlagen. Düsseldorfs sportlicher Leiter Walter Köberle zur Verpflichtung von Daxlberger: "Er ist ein Spieler mit großer Perspektive, der sich bei uns entwickeln soll. Er passt genau in unser Konzept." Ins Konzept hätte Daxlberger auch bei den Starbulls gepasst, "aber es ist wie immer", sagt Steer, "wir bilden die Spieler aus und dann ist er weg und der Verein kriegt nicht mal die Ausbildungskosten zurück."

Der Rosenheimer Coach ist momentan etwas gefrustet, weil ihm mit ziemlicher Sicherheit weniger Etat als in der letzten Saison zur Verfügung steht, um eine gute Mannschaft zusammenzustellen. "Die Erwartungshaltung ist nach den Erfolgen der letzten Jahre hoch. Meine Mannschaft hat in dieser Saison an ihrem Limit gespielt und mehr erreicht, als wir erwarten durften", erklärte Steer.

Auf den Starbulls-Coach wartet erneut eine Herkulesaufgabe, um ein schlagkräftiges Team zu formen, wobei ein paar Eckpfeiler schon stehen. "Dominic Auger, Beppo Frank, Andrej Strakhov und Marcus Marsall werden auch nächste Saison für uns spielen. Dazu kommt noch der junge Benjamin Zientek", verriet Steer gestern. Ein offenes Geheimnis ist, dass Steer gerne sein Torjäger-Duo Matt Caruana/Greg Squires behalten würde. "Wenn sie zu unseren Konditionen bei uns spielen wollen, werden wir sie halten", so Steer, der aber auch weiß, dass gerade ein Greg Squires, der letzte Saison ein absolutes Schnäppchen war, mehr verdienen will und wird. Unsicher ist dagegen die Starbulls-Zukunft von Ryan del Monte und Bryan Schmidt. Zu diesen Personalien, wie auch zu Torhüter Pasi Häkkinen ("Er hat super gehalten"), wollte Steer noch nichts sagen. Jetzt stehen in den nächsten Tagen erst die Gespräche mit den eigenen deutschen Spielern an. Man darf gespannt sein, wer nächste Saison das Trikot der Starbulls tragen darf... bz

Kommentare