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Vollmondschwimmen in Prien

Der Chiemsee leuchtet: Das waren die Sieger bei Deutschlands einzigem Nachtschwimmen

Die Schwimmer beim Vollmondschwimmen am Chiemsee waren mit einer beleuchten Restube-Boje ausgestattet.
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Die Schwimmer beim Vollmondschwimmen am Chiemsee waren mit einer beleuchten Restube-Boje ausgestattet.

226 Schwimmer mit 226 beleuchteten Bojen brachten den Chiemsee beim deutschlandweit einzigen Nacht-Schwimmwettkampf zum Leuchten. Die Rosenheimer Schwimmer zeigten dabei ihr Können.

Prien/Kufstein – Im Schraml-Strandbad in Prien fand beim Vollmondschwimmen das neunte Wertungsrennen des diesjährigen arena Alpen Open Water Cups über zwei Kilometer Freiwasserschwimmen statt. Schon 16 Stunden später ging der zehnte Durchgang beim Hechtsee X-Treme in Kufstein über fünf Kilometer über die Bühne.

Zu schwimmen galt es nach Einbruch der Dunkelheit einen zwei Kilometer langen Dreieckskurs im Chiemsee, der durch sehr gut beleuchtete Richtungs- und Orientierungsbojen gekennzeichnet war. Dies ist deutschlandweit der einzige Nacht-Schwimmwettkampf, bei dem 226 Aktive unterwegs waren. Alle Sportler waren mit einer beleuchten Restube-Boje ausgestattet, so dass sich auf dem See das Bild von vielen Glühwürmchen entwickelte. Auch der Vollmond kam pünktlich heraus, als die ersten Schwimmer die zweite Richtungsboje erreicht hatten.

Marcus Joas gewinnt

Schnellster Schwimmer war Marcus Joas vom TV Immenstadt, der die Strecke in 26:43 Minuten bewältigte. Dahinter folgten in einem Kopf-an-Kopf-Rennen Michael Dieckmann in 27:14 Minuten, Nicky Lange (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) in 27:17 Minuten, Andreas Roth (TV Passau) in 27:21 Minuten und Stephane Guisard (ESO Swimming Team) in 27:23 Minuten. Bei den Damen verteidigte Marie-Therese Bartl (SV Wacker Burghausen) ihren Titel. Sie gewann in 28:46 Minuten klar vor Hannah Reiß (TSV Schwabmünchen) in 30:38 Minuten und Sina Löbke in 30:53 Minuten.

Christian Otterbein und Oliver Nowotny kamen zeitgleich ins Ziel.

Lange und Forstner mit Klassensiegen

Zahlreiche Schwimmer aus der Region waren ebenfalls am Start und zeigten starke Leistungen. Neben Nicky Lange als Gesamt-Dritter und Sieger der Masters 2 holte sich seine Teamkollegin Renate Forstner ebenfalls den Gewinn der Klasse Masters 2. Mit Monika Schneider als Dritte der Masters 4 holte sich eine dritte Schwimmerin aus dem BaderMainzl TriTeam eine Medaille. Hermann Spensberger (Wasserwacht Rosenheim) verpasste als Vierter der Masters 4 nur knapp das Podium, Uwe Linner (TSV Bernau/BaderMainzl TriTeam) wurde bei den Master 3 Fünfter, dahinter folge Christian Otterbein (TSV 1860 Rosenheim Schwimmen) als Achter.

Bei den Masters 2 der Herren belegten die ehemaligen Trainingskollegen Andi Maiwald (TSV Bad Endorf) und Oliver Nowotny (BaderMainzl TriTeam) die Ränge sechs und sieben, während Nowotnys Mannschaftskamerad Simon Breuer Platz sieben bei den Masters 1 sicherte. Ebenfalls einen Top10-Rang erreichte Andreas Pertl vom TSV Bernau in derselben Altersklasse. Günther Zipprick (TSV Bad Endorf), Anna Linner (TSV Bernau/BaderMainzl TriTeam), Max und Hubert Maurer (TSV Bernau), Mirko Gebert, Martin Haas, Julia Becker (alle TSV 1860 Rosenheim Schwimmen) und Melanie Rasshofer (SC Rosenheim) verpassten Platzierungen unter den ersten 10 ihrer Altersklassen.

Gesamtsieg für Lange

Nach einer kurzen Erholungsnacht trafen sich viele Langstreckenschwimmer wieder in Kufstein. Es ist schon eine Tradition geworden, dass das Hechtsee X-Treme in Kufstein bei traumhaftem Wetter ausgetragen wird. Und so konnte im Rahmen der Österreichischen und Tiroler Meisterschaften auch der zehnte Durchgang im arena Alpen Open Water Cup über fünf Kilometer Freiwasserschwimmen über die Bühne gebracht werden. Im etwa 24 Grad warmem Hechtsee starteten die Aktiven auf den 1,25 Kilometer langen Rundkurs, der viermal zu schwimmen war. Bei den Herren überzeugte einmal mehr Nicky Lange, der sich den Gesamtsieg und damit auch den Sieg in der Altersklasse Masters 2 sicherte. In dieser Altersklasse belegte Oliver Nowotny den vierten Rang, während der dritte Rosenheimer Doppelstarter des Wochenendes, Mirko Gebert, Platz sieben bei den Masters 3 erreichte.

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Beim Hechtsee X-Treme light waren Valentina Venzl und Annika Gebert aus der Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim am Start. Sie holten in der Klasse der unter 18-jährigen einen Doppelsieg, wobei Venzl mit weniger als 20 Sekunden Rückstand auf eine Würzburgerin in der Gesamtwertung aller Damen Zweite wurde.

Der nächste Durchgang im arena Alpen Open Water Cup geht am letzten August-Samstag im Fuschlsee über die Bühne. Das Rennen ist jedoch ausgebucht. Restplätze gibt es eine Woche später am 04.09.2022 beim Chiemsee-Langstreckenschwimmen unter https://www.chiemsee-langstreckenschwimmen.de und auch beim Finale über fünf Kilometer am Wörthersee https://www.alpenadriaswimcup.at gibt es noch Startplätze.

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