„Das Team zusammenhalten“: Skilanglauf-Jugend derzeit mit getrennten Einheiten

Häufig trainiert das heimische Langlauf-Jugendteam auch in der Chiemgau-Arena – so wie hier Janne Rein. Derzeit müssen aber wegen des Teil-Lockdowns viele der Sportler individuell trainieren.
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Häufig trainiert das heimische Langlauf-Jugendteam auch in der Chiemgau-Arena – so wie hier Janne Rein. Derzeit müssen aber wegen des Teil-Lockdowns viele der Sportler individuell trainieren.

Der Teil-Lockdown wegen der Corona-Pandemie trifft auch das Jugendteam der Skilangläufer aus der Region III (Chiem- und Inngau). Für die insgesamt rund 20 Sportler bedeutet das zunächst einmal im November getrennte Einheiten.

Ruhpolding – Der Teil-Lockdown wegen der Corona-Pandemie trifft auch das Jugendteam der Skilangläufer aus der Region III (Chiem- und Inngau). Für die insgesamt rund 20 Sportler bedeutet das zunächst einmal im November getrennte Einheiten. Denn: „Acht Sportler bei uns gehören dem Landeskader an. Diese können betreute Einheiten bekommen. Die anderen müssen selbstständig arbeiten“, erzählt Fabian Heibler, der das Jugend-Trainerteam leitet.

Dafür bekommen die Athleten, die sich derzeit einzeln vorbereiten müssen, natürlich Trainingspläne an die Hand. Zudem gibt es zwei- bis dreimal pro Woche ein sogenanntes Zoom-Training, das alle Sportler gemeinsam absolvieren. Dabei stehen insbesondere Übungen zur Kraft, Stabilisation oder Mobilisation auf dem Programm. „Es geht darum, dass wir diejenigen, die nun selbst trainieren, regelmäßig sehen und das Team zusammenhalten. Ich hoffe sehr, dass das nur im November so sein muss“, betont Heibler.

Auf den geplanten Lehrgang im Sommer wurde verzichtet

Ursprünglich hatte man sogar einen Schnee-Lehrgang im Sommer/Herbst erhofft. Obwohl dieses theoretisch möglich gewesen wäre, verzichtete man darauf. „Das machen wir ja immer auch mit den CJD-Sportlern gemeinsam. Da wären wir mit Sportlern und Betreuern auf gut 35 Personen gekommen. Dafür Unterkünfte zu finden und die Auflagen einzuhalten wäre schon schwierig gewesen – und es wäre ja trotzdem ein Restrisiko geblieben.“ So blieb man in der Region. Und „jetzt hoffen wir halt, dass das Wetter mitspielt und wir bald in der Chiemgau-Arena auf Schnee trainieren können“, zeigt sich Heibler abwartend.

Schwierig, die Leistung einzuschätzen

Den Leistungsstand seiner Schützlinge einzuschätzen, sie derzeit eher schwierig. „Ich finde aber, dass wir gut durch die erschwerten Bedingungen gekommen sind. Wir hatten auch keine größeren Ausfälle durch Erkältungen oder Ähnliches. Das ist schon etwas sehr Positives, und ich habe da schon mal ein gutes Gefühl“, zeigt er sich zuversichtlich. Beim ersten Formtest – der Sommer-Leistungskontrolle am vorletzten September-Wochenende – „haben sich manche gut präsentiert. So hat Sonja Mayer den Roller-Wettkampf in der Jugend 16 gewonnen und Lisa Zinecker in der Jugend 18. Aber bei manchen lief es nicht nach Wunsch. Insgesamt war auffällig, dass die Schere zwischen denjenigen, die vorne mitgemischt haben, und denen, die sich schwergetan haben, weit auseinanderging. Aber ich denke, dass diejenigen, bei denen es nicht so geklappt hat, im Winter keinen so großen Rückstand mehr aufweisen werden.“ Wobei der junge Trainer weiß: „Es wird schon schwierig mit der Austragung von Wettkämpfen, aber wir hoffen natürlich, dass zumindest einige stattfinden können.“ Und dann soll sich das „positive Gefühl“ nach der bisherigen Vorbereitung auch in guten Ergebnissen niederschlagen... who

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