Danubius Waldkraiburg tritt in Raubling an

TuS Raubling – SC Danubius Waldkraiburg, Freitag, 20 Uhr.

Ein kleiner Befreiungsschlag, beim Derby gegen den FC Grünthal, gelang den Waldkraiburgern. Dadurch legten sie sich zwischen dem ersten Abstiegsrelegationsplatz (Grünthal) und sich einen vorerst Fünf-Punkte-Puffer. Das Spiel konnte Danubius, nach einem 0:2 Pausenstand, gegen die Raublinger noch mit 4:2 Toren gewinnen. Mittlerweile ist viel Wasser dem Inn hinuntergeflossen und Danubius merkte, dass die Luft in der Kreisliga etwas rauer als in der Kreisklasse ist. Die spiegelt sich auch in ihrem Torverhältnis das da lautet 29:51 Tore. Die Sturmreihe würde sich im vorderen Drittel aufhalten, nur die Defensivabteilung ist die Schwächste der Liga. Dies spiegelt sich auch derzeit am Tabellenstand, der den elften Platz aufweist. Mit dem 3:0 Sieg gelang Danubius zumindest ein Befreiungsschlag, nur jetzt müssten die Waldkraiburger nachlegen. Doch bekanntlich sind die Punkte in Raubling immer ziemlich hoch angesiedelt und somit schwer erreichbar. Vielleicht kommt den Spielern von Danubius das Hinspiel wieder in das Bewusstsein, dass man mit Kampf viel erreichen kann. Mit drei Punkten könnten die Waldkraiburger getrost der Winterpause entgegenblicken.

FC Grünthal – SV Vogtareuth, Sonntag, 14.30 Uhr. Am Sonntagnachmittag erwarten die Grünthaler den Nachbarn aus Vogtareuth und hierbei möchten sie den Abwärtstrend stoppen. Zudem hat die Heimelf mit den Gästen noch eine Rechnung offen, denn die haben das Hinspiel mit 2:0 Toren gewonnen. Etwas Ratlosigkeit herrscht derzeit im Grünthaler Lager. Nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen ist die Lage für die Grünthaler, kurz vor der Winterpause sehr bedrohlich, denn sie haben bereits fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. In den verbleibenden zwei Heimspielen steht die Mannschaft von Trainer Hannes Huber somit in der Pflicht, andernfalls könnten sie zur Winterpause bereits den Anschluss verloren haben. Besonders die 0:3 Pleite bei Mitkonkurrent SC Danubius Waldkraiburg sitzt der Mannschaft noch in Gliedern. Das Hauptmanko ist zurzeit leicht auszumachen. Zum einen treffen die Stürmer nicht ins gegnerische Gehäuse, dies zeigt sich bei der schwächsten Torausbeute der ganzen Liga, was in Waldkraiburg wieder sehr deutlich wurde. Bereits zur Halbzeit hätten die Grünthaler bereits deutlich führen müssen, doch es werden einfach zu viele Chancen vergeben. Zum anderen schafft es die Mannschaft aktuell nicht, über 90 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Auf eine gute erste Halbzeit folgt meistens eine schlechte oder auch umgekehrt. Dies gilt es zum Endspurt zur Winterpause abzustellen um so noch sehr wichtige Punkte ergattern zu können. Mit dem Aufsteiger SV Vogtareuth kommt eine Mannschaft nach Unterreit, die nach einem guten Saisonstart ein wenig ins Stottern geraten ist und daher auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt. Dennoch befinden sie sich im gesicherten Mittelfeld und möchten diesen Platz zum Abschluss auch verteidigen. Mit Ex-Profi Michael Kokocinski hat sich Vogtareuth zudem einen hochkarätigen Spieler geholt, der alle Fäden beim Aufsteiger zieht. Die Begegnung in Unterreit wird auf beiden Seiten ein Spiel auf Augenhöhe werden.

Töging II – Waging, Samstag, 12.30 Uhr. Zu einem schweren Auswärtsspiel muss die Töginger Reserve am Samstagmittag antreten, bei den Waginger Seerosen. Nach dem Unentschieden gegen Schönau am letzten Wochenende, konnte Töging zu den Abstiegsplätzen ein kleines Polster legen. Trainer Udo Sigrüner fordert von seiner Mannschaft, dass sie genau so auftritt wie gegen Schönau und sich für die 5:0 Hinspiel Niederlage revanchiert. Bis auf Christian Wallisch, er wird bei der ersten Mannschaft auf der Ersatzbank sitzen, die ebenfalls am Samstag spielt, wird es keine Veränderungen geben. Nur hinter Julian Preis steht noch ein Fragezeichen, da er unter der Woche an Grippe erkrankt war. Sollte er nicht spielen können würde Valmir Bakiji im Sturm nachrücken. Waging ist hinter seinem vor der Saison gesteckten Ziel, Aufstieg in die Bezirksliga, derzeit sehr weit weg. Auf Tabellenplatz eins haben sie 13 und auf den zweiten Platz, acht Punkte, Rückstand und diese werden nicht mehr aufzuholen sein. tf

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