Danubius tritt in Pang an

SV Pang - SC Danubius Waldkraiburg, Samstag, 15 Uhr.

Im Aufsteigerduell empfängt der Tabellenletzte, SV Pang, den Drittletzten, SC Danubius Waldkraiburg. Nachdem am letzten Wochenende die Panger beim ASV Au ein 3:3- Unentschieden erkämpfen konnten, mussten die Waldkraiburger zu Hause eine 2:5 Klatsche hinnehmen. Pang hat mit 33 Gegentreffern die zweitschlechteste Hintermannschaft der Kreisliga Gruppe eins. Fünf Gegentore mehr weisen die Gäste aus Waldkraiburg auf, wobei deren Keeper bereits 38-mal den Ball aus dem Netz holen musste. Bei den Offensivabteilungen ist es genau umgekehrt, da konnten die Gäste fünf Treffer mehr erzielen als der Panger Sturm, die es bisher erst auf 16 Treffer brachten. Nach der 2:5 Heimniederlage gegen Prien rutschten die Waldkraiburger auf den ersten Abstiegsrelegationsplatz ab. Zwar haben sie auf die Panger derzeit noch vier Zähler Vorsprung, nur ein weiterer Ausrutscher würde die Mannschaft um Spielertrainer Luca Radu gewaltig unter Zugzwang bringen. Nach dem Punktgewinn in Au hat die Panger Mannschaft Lunte gerochen und wird alles daran setzen, dass die drei Punkte bei ihr bleibt. Aber auch die Gäste werden sich dort ins Zeug werfen, dass sie mit drei Punkten nach Hause kommen um das rettende Ufer nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

TuS Prien - FC Grünthal, Samstag, 16 Uhr. Ein „dickes Brett“ hatten die Grünthaler am letzten Sonntag zu bohren, als ihnen in der Schlusssekunde der 2:1-Siegtreffer gegen Ostermünchen gelang. Aufgrund dieser drei etwas unverhofften Punkte haben die Grünthaler, vorerst einmal, an Danubius Waldkraiburg den ersten Abstiegsrelegationsplatz abgegeben. Mit diesen drei wichtigen Punkten haben jetzt die Grünthaler eine längere Durststrecke hinter sich gelassen. Mit dem TuS Prien treffen die Grünthaler wieder auf ein Spitzenteam der Liga und befinden sich somit abermals in der Außenseiterrolle. Dass ihnen diese Rolle jedoch gefällt, bewiesen sie bereits bei den beiden einzigen Saisonsiegen gegen Emmering und Ostermünchen. Mit dieser Einstellung möchte die Mannschaft von Trainer Huber auch in die nächste Partie in Prien gehen. Die Hausherren haben mit Spielertrainer und Ex-Bundesliga Profi Maximilian Nicu einen erfahrenen Spieler, der dort das Zepter schwingt. Doch nicht nur mit Nicu, sondern auch mit Benjamin Birner, Dejan Pajic und Julian Boddeutsch verfügt die Mannschaft vom Chiemsee über reichlich höherklassige Erfahrung und fußballerische Klasse. Die Grünthaler werden sicherlich wieder eine sehr gute Leistung abrufen müssen, um in Prien bestehen zu können. Dass dies aber nicht unmöglich ist, zeigte bereits im Sommer ein Testspiel, in dem sich beide Teams mit einem 1:1- Unentschieden trennten. Für beide Mannschaften geht es dabei um einiges, und somit dürfen sich die Fans und Zuschauer auf beiden Seiten aufspannende 90 Minuten freuen.

FC Töging II – TSV Peterskirchen, Samstag, 16.30 Uhr. Tögings Trainer Udo Sigrüner ist auf seine Mannschaft aufgrund der Leistung in Tüßling noch immer sauer. Man hat dort den Auftritt vollkommen verschlafen und man hat dort berechtigt verloren. Er fordert von seiner Mannschaft gegen Peterskirchen eine Trotzreaktion, auch wenn der Gegner TSV Peterskirchen heißt und Tabellenzweiter ist. Derzeit sind Töginger zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsrelegationsplatz und vier Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz und schon deshalb wäre es wichtig einen Abstand zu diesen Plätzen herstellen zu können. Marco Irber wird nach seiner Roten Karte in Tüßling der Mannschaft fehlen. Auch Michael Koppermüller ist nach wie vor nicht einsatzfähig, seine Verletzung ist noch immer nicht abgeklungen, dafür kann Korbinian Leserer wieder auflaufen. Zudem hofft Sigrüner, dass Christian Wallisch keine Einsatzzeit bei der Ersten bekommt, dann könnte er bei der Reserve die Offensive verstärken. Es wird sich zeigen, wohin der Herbstwind die Töginger Reserve treibt. tf

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