Danubius möchte endlich drei Punkte

SC Danubius Waldkraiburg – SV Söllhuben, Samstag, 18 Uhr.

Das war eine Klatsche für Danubius Waldkraiburg, mit der sie am letzten Freitag aus Westerndorf nach Hause fahren mussten. 7:0 stand es nach 90 Minuten für die Rosenheimer Vorstädter und dabei sind die Waldkraiburger noch glimpflich davongekommen, denn es hätte auch zweistellig heißen können. Viel Arbeit hat unter der Woche auf Spielertrainer Luca Radu gewartet und er musste bei seiner Mannschaft viel Aufbauarbeiten leisten. Jetzt kommt am Samstag der Tabellennachbar, der SV Söllhuben nach Waldkraiburg und beide Mannschaften brauchen drei Punkte um sich vorerst aus den hinteren Regionen etwas entfernen zu können. Schaut man, bei beiden Mannschaften das Torverhältnis an, dann sieht man wo es bei den beiden Mannschaften hakt.

FC Grünthal - SV Westerndorf, Sonntag, 15 Uhr. Bereits zum zweiten Mal in dieser noch sehr jungen Saison empfängt der FC Grünthal zu Hause einen Tabellenführer. Am kommenden Sonntag kommt der SV Westerndorf in den Unterreiter Sportpark und diese Mannschaft darf zum Meisterschaftsfavoriten gezählt werden. Nach dem 7:0- Kantersieg am letzten Wochenende zu Hause gegen Danubius Waldkraiburg werden die Gäste mit ordentlich Rückenwind und breiter Brust bei den kriselnden Grünthalern antreten und gehen als klarer Favorit in dieses Spiel. Grünthals Trainer Hannes Huber sprach nach der Niederlage in Kolbermoor von einer erneuten bitteren „Last-Minute“-Niederlage. Und die gerade gegen einen direkten Konkurrenten, der hinten mit dringestanden ist und dies ist ein erneuter Tiefpunkt auf Grünthaler Seite in dieser Saison. Mit 3:2-Toren zog man gegen den DJK-SV Kolbermoor den Kürzeren, obwohl die Grünthaler in den 90 Minuten deutlich mehr Spielanteile hatten. „Gegen uns ist es viel zu einfach ein Tor zu erzielen“, stellte Trainer Huber im Nachhinein fest. Zu viele Nachlässigkeiten und individuelle Fehler, von den Stürmern bis zur Hintermannschaft, bringen die Grünthaler ein ums andere Mal um die Punkte. „Es ist keinesfalls so, dass alles schlecht wäre, denn es sind auch gute Elemente in den Spielen vorhanden gewesen. Doch so viele Geschenke an den Gegner kannst du einfach nicht mehr kompensieren“, stellt Trainer Huber fest.

SC Inzell - FC Töging II, Sonntag, 18 Uhr.In Töging rätselt man noch immer, was sich die Inzeller von dieser außergewöhnlichen Anstoßzeit erhoffen. Zumindest war Tögings Trainer Udo Sigrüner mit der Mannschaftsleistung beim Derby gegen Mehring am letzten Wochenende zufrieden. Nicht aber mit der Chancenverwertung, denn man hat bei dem Derby gesehen, dass Michael Koppermüller schmerzlich vermisste wurde. Er hatte sich beim Aufwärmen im Oberschenkel verletzt und kann am Sonntag wiederum nicht auflaufen. Unter der Woche hat sich beim Training auch noch Julian Preis verletzt, trotzdem hofft Sigrüner, dass er bis zum Sonntag wieder soweit hergestellt ist, dass er auflaufen kann. tf

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