Danubius empfängt Grünthal zum Derby

Landkreis – Die Hinrunden sind bei beiden Kreisligen gespielt und für die heimischen Mannschaften nicht sehr erbaulich.

Beide Innvereine stehen im letzten Drittel der Tabelle, hierbei muss aber Grünthal im Frühjahr noch ein Spiel, gegen den ASV Au, nachholen. Mit den drei Punkten in Vogtareuth konnte Danubius Waldkraiburg den Abstiegsrelegationsplatz verlassen und tauschte mit Grünthal den Platz. Beide Vereine hatten sich vor dieser Saison eine Platzierung gewünscht, als sie derzeit einnehmen.

SC Danubius Waldkraiburg - FC Grünthal, Samstag, 15.30 Uhr. Für beide Vereine steht einiges auf dem Spiel, denn es könnte sein, dass der Verlierer auf einem Abstiegsrelegationsplatz überwintern muss. Nach dem knappen 2:1 Sieg konnte Danubius mit dem Gast aus Grünthal vorerst einmal die Plätze tauschen. Mit drei weiteren Punkten, im Derby, könnte der Anschluss ans gesicherte Mittelfeld hergestellt werden. Nur die Achillesferse der Waldkraiburger ist die Hintermannschaft, die in der Vorrunde immerhin 51 Gegentreffer schlucken musste. Zumindest war auf die Stürmer Verlass, denn sie erzielten durchschnittlich pro Spiel zwei Treffer. Sollte der Sieg in Vogtareuth keine „Eintagsfliege“ gewesen sein, so muss die Mannschaft von Spielertrainer Luca Radu drei Punkte nachlegen, denn bis zur Winterpause warten, mit Raubling und Bad Aibling, nur noch starke Gegner.

Für Grünthal ist es ein Spiel auf Augenhöhe, dies wurde ihnen schon im Hinspiel klar vor Augen geführt. Es ist ein Spiel bei dem beide Mannschaften den Sieg benötigen, damit man sich von den hinteren Regionen etwas absetzen kann. Einen kleinen Vorteil haben hierbei die Grünthaler, denn sie mussten letzte Woche nicht spielen, denn ihr Spiel gegen Au wurde auf Ende März nächsten Jahres verlegt. Somit konnten die angeschlagenen Spieler sich regenerieren und die Verletzungen auskurieren. Zudem hatten sie die Gelegenheit genutzt und haben sich die Waldkraiburger beim Auswärtsspiel in Vogtareuth angesehen. Grünthals Trainer Hannes Huber möchte seine Mannschaft bei den letzten drei Spielen vor der Winterpause in die in die Pflicht nehmen.

Dabei gilt es noch so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um im Frühjahr nicht mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Doch die Partie bei den spielstarken Rumänen, sowie auf deren kleinen Platz, wird alles andere als eine leichte Aufgabe für die Grünthaler werden. Bereits im Hinspiel vor wenigen Wochen war es eine sehr spezielle Partie, in der sich beide Mannschaften mit einem 3:3 Unentschieden zufriedengeben mussten.

Am kommenden Samstag werden vor allem Fußballtugenden wie Kampf, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft gefordert sein, um aus diesem Spiel etwas Zählbares mitnehmen zu können. Trainer Huber wird sein Team sicherlich, bei den Trainingseinheiten, in dieser Woche gut vorbereitet haben, sodass die Partie mit den bestmöglichen Voraussetzungen in Angriff genommen werden kann. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen, das vom Abstiegskampf geprägt sein wird.

FC Töging II – Sp. Gesch. Schönau, Samstag, 15.30 Uhr. Am letzten Vorrundenspieltag war die Töginger Reserve spielfrei und konnte so in den Spielbetrieb nicht eigreifen. Somit rutschten sie auf den elften, einen Platz über den Abstiegsrelegationsplätzen, ab. Diesen Platz möchte Trainer Udo Sigrüner am Samstag zu Hause verteidigen, und, wenn es geht sollten die Punkte im Wasserschloss bleiben.

Die Gäste vom Königssee befinden sich nach der Hinrunde auf Platz sechs und haben zum Aufstiegsrelegationsplatz, den hat die SG Tüßling inne, nur zwei Zähler Rückstand. Auch die Schönauer werden alles daransetzen, mit einem Dreier die Heimreise antreten zu können. Für die Heimelf wären die drei Punkte sehr wichtig, denn bis zur Winterpause warten auf sie noch der Tabellensiebte TSV Waging, sowie Tabellenführer Siegsdorf und dies werden noch absolute Kracherspiele für die Töginger. Zumindest kann Trainer Sigrüner auf den Kader der letzten Wochen zurückgreifen, zudem hofft er, dass noch Christian Wallisch aus dem Kader der ersten Mannschaft dazu stoßen wird. Auch werden die beiden Spieler Bircan Altmer und Marco Irber zur Mannschaft stoßen, sie fehlten beim letzten Pflichtspiel krankheitsbedingt. Die Mannschaft weiß, dass sie sich auf sehr dünnem Eis befindet, denn zu den Abstiegsrelegationsplätzen haben sie derzeit nur noch drei Zähler Vorsprung. Deshalb hofft Sigrüner, dass seine Elf über sich hinauswächst und das Unmögliche möglich macht. tf

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