Dankesgrüße aus Japan für Traub

Günter Traubfreute sich riesig über seine Erfolge.

Eisschnellläufer Günter Traub hat bei den Winter World Master Games in Innsbruck als einer der ältesten Teilnehmer überzeugt.

Das Ehrenmitglied des DEC Inzell gewann sogar sein Rennen über 5000 Meter gegen den 25 Jahre jüngeren Japaner Kenji Takai. Damit wurde Traub hier auch Sieger der AK 80, während er sich über 3000 Meter hinter Sergej Loginow (Russland) Rang zwei sicherte. Beim größten Wintersport-Festival für über-30-jährige Wintersportler gingen mehr als 3000 Athleten in zwölf Sportarten an den Start.

Günter Traub war zusammen mit zwei Läufern aus Russland mit seinen fast 81 Jahren mit der älteste aktive Eisschnellläufer. Und Innsbruck hat für ihn eine besondere Bedeutung: Dort lief er 1963 bei der Eröffnung der Kunsteis-Olympia-Bahn über 5000 Meter mit 8:08 Minuten den ersten Bahnrekord. Zudem konnte er sich für die Olympischen Winterspiele 1964 in Innsbruck über alle olympischen Strecken qualifizieren. „Ich wollte vor allem aus nostalgischen Gründen nochmals auf der Bahn mit dabei sein“, so Traub. Im 5000-Meter-Rennen holte er den 25 Jahre jüngeren Japaner Kenji Takai bei 3000 Metern ein und lief gegen diesen bis ins Ziel noch einen Vorsprung von 26 Sekunden heraus. „Es war eine Ehre für mich, auf dem selben Eis wie Sie laufen zu dürfen“, bedankte sich der Japaner. Traub hat nun seine Saison beendet: Nach seiner Hüftgelenks-OP vor acht Monaten ist er noch immer gehandicapt. who

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