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Nach einem Jahr Pause

Dankbare Weitenjäger: Nach einem Jahr fand der Offene Bayernpokal statt

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Der Schechener Peter Rottmoser war in der Vorrunde Zweiter.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Über ein Jahr haben die Weitenjäger Corona bedingt sehnsüchtig auf ihren ersten nationalen Wettkampf warten müssen. Dass dies jetzt mit dem Offenen Bayernpokal im Weitenwettbewerb möglich war, ist dem EC Freilassing Hofham zu verdanken, wofür Athleten, Trainer und Funktionäre unendlich dankbar sind.

Freilassing – Die Hofhamer Ausrichter, allen voran Vorstand Walter Kinzel und Ehrenvorstand Gottfried Schacherbauer, haben alles erdenklich Mögliche getan um die Hygiene- und Schutzmaßnahmen perfekt umzusetzen.

Bei den Schülern U14 musste sich Benedikt Auer vom SV Höslwang lediglich im ersten der insge-samt fünf Durchgänge seinem Vereinskameraden Leonhard Hell geschlagen geben. Ansonsten dominierte Auer das Geschehen und siegte mit 78,13 Metern vor der im letzten Versuch stark auf-trumpfenden Johanna Glöggler vom EC Osterreinen, die mit 76,18 Hell (73,34) in letzter Sekunde noch abfing.

Einen Vorrunden-Start-Ziel-Sieg landete Matthias Schuhbeck vom EC Lampoding bei der Jugend U16. Seiner Auftaktweite von 102,73 Metern kam sein Vereinskamerad und U14-Sieger von 2019, Mike Reschberger, im zweiten Durchgang mit 101,04 noch am nächsten. Dritter wurde mit 99,08 Metern Fynn Schröder (SV Höslwang) vor Benjamin Weißthanner (EC Furth) mit 92,20. Doch im KO-Finale der besten Acht konnte Reschberger im Halbfinale Schuhbeck mit 102,27 zu 99,06 bezwingen. Anschließend ließ Reschberger im Finale gegen Weißthanner (100,07 zu 95,09) auch nichts mehr anbrennen. Bei Schuhbeck war offensichtlich die Luft raus, denn er verlor auch das Spiel um den dritten Platz gegen Korbinian Auer (SV Höslwang) klar mit 62,64 zu 86,75.

In der Wertungsklasse U19 dominierte Alexander Späth vom FC Altrandsberg sowohl die Vorrunde als auch das KO-Finale. Insgesamt war das Endklassement auf den Medaillenrängen ein Spie-gelbild der Vorrunde. Letztendlich triumphierte Späth mit 124,09 Metern klar vor Bastian Simon (109,72) vom SV Weiß-Blau Germerswang. In einem packenden kleinen Finale sicherte sich Ma-ximilian Kloiber (SC Oberhummel) mit lediglich 17 Zentimetern Differenz (109,72 zu 109,55) den Podestplatz vor seinem Vereinskameraden Felix Karpfinger behaupten konnte.

Bei den Damen unter 19 Jahren konnte Sabrina Englbrecht vom SC Pfeffenhausen ihren vor zwei Jahren gewonnen Pokaltriumph wiederholen. Mit 85,79 Metern siegte sie deutlich vor Antonia Meindl (81,78) und Lisa Daumoser (72,72), die beide für den SC Schwindkirchen auf Weitenjagd gehen.

Dagegen gab es bei den Ü19-Damen eine große Überraschung. Cupverteidigerin Annalena Leitner (SV Unterneukirchen) gewann zwar die Vorrunde mit 89,96 Metern knapp vor Birgit Wagner (89,07), musste sich aber im KO-Finale ihrer Vereinskameradin Sandra Neugirg geschlagen ge-ben. Während Neugirg zwei gute Versuche (75,93 und 81,68) auf den Asphalt brachte, vergeigte Leitner den ersten komplett und auch im zweiten verpasste sie die Ideallinie und schied mit 68,16 unter den besten Acht schon aus. Gar nichts anbrennen ließ dagegen Wagner. Die Mitterskirchnerin ebnete sich mit klaren Direktduelltriumphen gegen Antonia Meindl (SC Schwindkirchen) und Neugirg den Weg ins Finale, in dem sie mit 89,03 auch Sabrina Miels (83,62/AC Neustift) keine Chance ließ.

Wie sein jüngerer Bruder die U19 so beherrschte auch Michael Späth seine Konkurrenz bei den Junioren U23 nach Belieben. Das Endklassemente Michael Späth (139,10/FC Altrandsberg), Ale-xander Anzinger (130,82/EC Ebing), Lukas Michl (119,31/SV Pocking) und Alexander Späth (99,00/FC Altrandsberg) entsprach exakt dem der Vorrunde.

Das Junioren-Spitzen-Duo Späth und Anzinger mischte anschließend auch bei den Herren bestens mit. Allerdings profitierten sie vom Missgeschick des starken Vorrundenzweiten Peter Rottmoser (SV Schechen), der gleich zu Beginn des KO-Finals seine beiden Versuche versemmelte und somit gegen Anzinger ausschied. Eine Klasse für sich war wieder mal Welt- und Europameister Markus Schätzl (SV Oberbergkirchen) der die Vorrunde mit 139,42 knapp vor Rottmoser (139,07) und Späth (135,05) gewann. Im Finale gegen Späth sicherte sich Schätzl den Bayernpokal mit 139,43 zu 131,78. Dritter wurde Anzinger, der den Junioren-Sieger von 2019, Max Vaitl (EC Außernzell), mit 128,85 zu 124,06 das Nachsehen gab. Der Hofhamer Lokalmatador Andreas Weber belegte nach der Vorrunde mit 127,41 Metern nur knapp hinter Vaitl (127,55) den sechsten Platz. Anschließend scheiterte er aber an Späth (133,66 zu 120,14).

Während 2019 der Bezirk I Niederbayern noch alle drei Nachwuchsklassen gewann und dem Bezirk II Süd-Ost lediglich den Herren-Mannschaftstitel überließ, hatte heuer Süd-Ost die Nase mit vier Titeln bei U16, U19, Damen Ü19 und Herren vorn. Niederbayern verteidigte lediglich den Juniorentitel. Bei den Damen U19 setzte sich Oberbayern durch.

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