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Eigener Nachwuchs überzeugt

Dank Berchtesgadener Schützenhilfe: Warum Traunsteins Ringer kampflos feiern können

TVT-Ringer Peter Gnandt (rotes Trikot) steigerte sich im Laufe der Saison immer mehr.
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TVT-Ringer Peter Gnandt (rotes Trikot) steigerte sich im Laufe der Saison immer mehr.

Die Ringer des TV Traunstein haben kampflos die Meisterschaft in der Gruppenoberliga errungen. Zu verdanken hatten sie das der Schützenhilfe aus Berchtesgaden. Ob zum Meistertitel auch noch der Aufstieg hinzukommt, ist allerdings noch fraglich.

Traunstein – In einer aufgrund diverser äußerer Umstände (mehrere Rückzüge von gemeldeten Mannschaften) nicht ganz einfachen Saison haben sich die Traunsteiner Ringer durchgesetzt und sind nun Meister der Gruppenoberliga Ost. Bis zuletzt musste man zittern, hatte der TSV St. Wolfgang dem TVT doch die einzige Niederlage beigebracht und damit auch im direkten Vergleich die Nase vorne. Da diese jedoch am letzten Kampftag mit einem nachträglich korrigierten Ergebnis mit 16:28 bei der Berchtesgadener Reserve verloren haben, bleibt der TV Traunstein Tabellenführer und sichert sich damit gleichzeitig endgültig die Meisterschaft.

Erst die Ligameldungen der Vereine abwarten

„Natürlich freut uns der Erfolg, den unsere Ringer mit viel Herzblut und Engagement erkämpft haben“, betont TVT-Abteilungschef Hartmut Hille und verweist dabei darauf, dass die Meisterschaft insbesondere durch den eigenen Nachwuchs im jungen Traunsteiner Team erkämpft wurde. Daneben fügten sich auch einige „Quereinsteiger“ im Ringsport gut in das Team ein und steigerten sich im Laufe der Saison. Wohin die Reise für den TVT geht, ist offen: Werden doch Anfang des Jahres die Ligameldungen der Vereine beim Verband eintreffen, was in der Regel auch zu Verschiebungen in der geplanten Ligazugehörigkeit führt. Generell aber scheint der Weg des TVT in die nächst höhere Liga, der Landesliga Süd vorgezeichnet zu sein, die allerdings in diesem Jahr auch nur auf fünf Mannschaften kam – acht sind im Regelbetrieb vorgesehen. So manche Ligabesetzungen in diesem Jahr sind doch auch ein Spiegelbild, dass der Ringsport nicht ohne deutliche Blessuren aus den Corona-Belastungen durchgekommen ist.

„Realistische Variante ist der Aufstieg“

„Wir reden in Ruhe mit den Aktiven. Dann schauen wir, wer im kommenden Jahr in der Mannschaft mitringen kann und will und dann wird sich auch schnell herauskristallisieren, wo unser Platz ist und wie die Ligastrukturen überhaupt aussehen werden“, so Hille. Für die Landesliga würde in jedem Fall sprechen, dass dort pro Kampftag wieder mit zwei Mal sieben Gewichtsklassen gerungen werden soll. „Das kommt einem Verein wie unserem mit dünner Personaldecke sehr entgegen“, betont der Abteilungsleiter und fügt hinzu: „Jetzt lassen wir mal alle bayerischen Ligen zum Abschluss kommen und dann sehen wir, wohin die Reise geht. Eine realistische Variante ist sicher der Aufstieg in die Landesliga Süd.“wz

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