Coup des Kreisligisten: Matthias Öttl wird Inzell-Spielertrainer

Fußball und die heimische Schreinerei – so sieht die Zukunft von Matthias Öttl aus.
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Fußball und die heimische Schreinerei – so sieht die Zukunft von Matthias Öttl aus.

Eine Überraschung ist den Kreisliga-Fußballern des SC Inzell auf der Position des neuen Trainers für die Spielzeit 2021/22 gelungen. Ab dem Sommer wird Matthias Öttl die Inzeller als Spielertrainer übernehmen. Der 28-jährige spielt aktuell noch in der österreichischen Regionalliga beim Salzburger AK. „Ich werde dort die Saison im Frühjahr noch fertig spielen“, so der defensive Mittelfeldspieler.

Inzell – Öttl hat in Österreich verschiedene Stationen als Profi durchlaufen. Über die Vermittlung des Partnervereins des SC Inzell, den FC Bayern, kam er zunächst zu den Juniors von Red Bull Salzburg. Weitere Stationen waren Austria Salzburg, SV Grödig und der FC Pasching. Kürzlich hat Öttl seinen Wohnsitz nach Inzell verlegt und die Ausbildung zum Schreinermeister gemacht. Dazu ist er Vater geworden. „Das alles sind Gründe für meine Rückkehr nach Inzell“, erklärt er. Auch andere Vereine aus der Region hätten sich die Dienste von Öttl gerne gesichert. Unter anderem wollte Bayernligist SV Kirchanschöring den Inzeller gerne in seinen Reihen sehen. „Da wäre der Aufwand aber ähnlich hoch wie in Salzburg gewesen“, erklärt Öttl, der irgendwann auch den elterlichen Betrieb in Inzell übernehmen wird.

„Meine sportlichen Ansprüche sind hoch“

Seine Karriere beim SC Inzell gemütlich ausklingen lassen, will er auf keinem Fall. „Meine sportlichen Ansprüche sind nach wie vor hoch“, sagt er. Er plant, in der Kreisliga eine gute Rolle zu spielen und eine spielstarke Mannschaft zu entwickeln. Hoffnung macht ihm dabei, dass es im Verein einige starke Nachwuchsspieler gibt. Für Inzells Fußballchefin Erika Pohlner ist die Verpflichtung von Öttl ein Glücksfall. „Ich hoffe, dass er einiges an frischen Wind in die Mannschaft bringen wird.“ Einen besonderen Dank spricht Pohlner dem aktuellen Trainerteam Georg Dumberger und Jürgen Biermaier aus: „Sie haben uns aus einer schwierigen Situation rausgeholfen.“ shu

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