Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„MÖGLICHST SCHNELL VIELE SPIELE“

Corona bleibt im Hinterkopf – Kreis Inn/Salzach hat es mit der Fußball-Saison eilig

•Die Netze, so wie hier im Rosenheimer Jahnstadion, sollen in der Saison 2021/2022 nicht mehr wegen Corona hochgehängt werden. Auch leere Stadion soll es nicht mehr geben und trotzdem bleibt Cortona im Hinterkopf.
+
•Die Netze, so wie hier im Rosenheimer Jahnstadion, sollen in der Saison 2021/2022 nicht mehr wegen Corona hochgehängt werden. Auch leere Stadion soll es nicht mehr geben und trotzdem bleibt Cortona im Hinterkopf.

Die Hoffnung auf eine ganz normale Saison 2021/22 ist groß, doch Corona bleibt bei den Fußballern im Kreis Inn/Salzach im Hinterkopf. „Wir wissen nicht, wie es weitergeht“, sagte Kreisspielleiter Hans Mayer (Waging) auf der Online-Tagung mit den Kreisliga-Vertretern.

Rosenheim/Mühldorf – Ganz ausschließen lasse sich eine Unterbrechung oder ein erneuter Abbruch der Fußbll-Spielzeit in der Saison 2021/2022 nicht. „Deshalb haben wir so ein knackiges Programm, um möglichst schnell möglichst viele Spiele auszutragen“, erläuterte Kreisspielleiter Hans Mayer (Waging) auf der Online-Tagung mit den Kreisliga-Vertretern.

Für die 30 Kreisligisten beginnt die Saison in zwei knapp zwei Wochen

Für die 30 Kreisligisten beginnt die Saison schon in zwei knapp zwei Wochen, am 23. Juli, für die übrigen Vereine im Kreis eine Woche später. Bis Mitte Oktober soll die erste Saisonhälfte absolviert sein – wenn mindestens 50 Prozent der Spiele ausgetragen sind, kann die Spielzeit in jedem Fall gewertet werden. Mayer rief die Vereine bei Spielverlegungen und Absagen zu mehr Disziplin auf, um schiefe Tabellen zu vermeiden. „Da waren wir zu großzügig. Das hat uns gerade in der Pandemie in Schwierigkeiten gebracht.“ Auch das Ende der Saison ist früher angesetzt als gewohnt: am 21./22. Mai 2022. Dabei denkt Mayer an die Familienväter unter den Kickern: „Wir wollen die Relegation vor den Pfingstferien abschließen.“

Leise Kritik am Bayerischen Fußball-Verband

Der neue BFV-Kreisvorsitzende Michael Baumann (Rosenheim), der das Amt zum 1. Juli von der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Carmen-Jutta Gardill (Seeon) übernommen hat, übte leise Kritik am Bayerischen Fußball-Verband und gelobte Besserung: „Die Kommunikation zwischen Verband und Vereinen ist in der Corona-Zeit nicht immer optimal gelaufen. Aber ich denke, dass wir da in den nächsten Jahren einiges bewegen können.“ Der 35-jährige hatte als Gruppenspielleiter Chiem bereits ab 2014 für den BFV gearbeitet, von 2016 bis 2019 war er Kreisspielleiter in München, ehe er nach Rosenheim zurückzog.

Lesen Sie auch: Die Konsequenzen im Amateurfußball

Neu im Team der Spielleiter ist Alexander Hübner

Neu im Team der Spielleiter ist Alexander Hübner. Er lebt in München, stammt aber aus Gars und kümmert sich als Nachfolger von Dietmar Schwarz um die Kreisklassen, A-, B- und C-Klassen in der Gruppe Chiem (Landkreis Rosenheim und angrenzende Gemeinden).

Jetzt fünf statt drei Auswechselspieler erlaubt

Die wichtigste Veränderung auf dem Platz: Wie in den Profiligen sind auch von der Regionalliga bis zur C-Klasse jetzt fünf statt drei Auswechselspieler erlaubt, wobei im Kreis auch das Rückwechseln möglich bleibt. „Wenn das aber zum Zeitschinden missbraucht wird, kann der Schiedsrichter das unterbinden“, mahnte Mayer.

Pilotprojekt mit Schiedsrichter-Teams in der Kreisliga

Das Pilotprojekt mit Schiedsrichter-Teams in der Kreisliga und mit Vereins-Schiedsrichtern in den C-Klassen geht weiter, um nach dem Saisonabbruch mehr Erfahrungen zu sammeln. Fallweise können aber auch neutrale Schiris eingesetzt werden. Das Sportgericht hat jedenfalls eine positive Zwischenbilanz gezogen: Nur fünf Platzverweise verhängten die Vereins-Schiris in der ganzen Saison in den sieben C-Klassen. Dort bleiben auch Spiele „Neun gegen Neun“ möglich. Eine Handvoll Teams hat die Chance genutzt, als die Spieler knapp wurden. Einziger Preis dafür: Aufsteigen ist dann nicht mehr möglich – aber darum geht es ja für die meisten nicht. ah

Kommentare