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Bayernliga-Wettkampf in Hof

Chieminger Triathleten sichern sich die Vizemeisterschaft – Frauen feiern ihre Premiere

Für die Chieminger Triathleten Stefan Ehehalt, Johannes Green, Florian Fritzenwenger und Simon Manteufel (von links) gab es Rang zwei in der Bayernliga.
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Für die Chieminger Triathleten Stefan Ehehalt, Johannes Green, Florian Fritzenwenger und Simon Manteufel (von links) gab es Rang zwei in der Bayernliga.

Der zweite und gleichzeitig letzte Wettkampf in der Bayernliga-Saison ist absolviert. Die Chieminger Triathleten sicherten sich dabei den zweiten Platz.

Hof – Die Saison in der Bayernliga war für die Triathleten des TSV Chieming sehr kurz, dafür überaus erfolgreich! Auch beim zweiten und gleichzeitig schon wieder letzten Wettkampf in dieser Saison standen die TSV-Athleten auf dem Podest: Beim Sprint in Hof wurden die Chieminger Herren diesmal sogar starke Zweite und rückten damit auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang vor und dürfen sich nun Vizemeister nennen. Beim ersten Wettkampf in Weiden belegten sie am Ende ja den dritten Rang.

Schade nur, dass diesmal der Auf- und Abstieg seitens des Verbands ausgesetzt wurde, weil dafür laut Statuten mindestens drei Liga-Wettkämpfe durchgeführt hätten werden müssen. Aber coronabedingt waren in diesem Jahr – 2020 fiel der Ligabetrieb wegen der Krise ja gänzlich ins Wasser – eben nur zwei möglich. Unter normalen Umständen wären die Chieminger in ihrem erst zweiten Bayernliga-Jahr mit Platz zwei jedenfalls schon wieder aufgestiegen, die Regionalliga war zum Greifen nah. „Aber so bleibt jetzt eben alles beim Alten“, sagte Mannschaftskapitän Simon Manteufel.

„Wir haben es jetzt zweimal bewiesen“

Ein wenig enttäuscht zeigte er sich deshalb schon, aber auf diesen Erfolg lasse sich nun eben auch aufbauen. „Wir haben es jetzt zweimal bewiesen, dass wir es draufhaben“, zog er ein rundum positives Saisonfazit. „Ich bin deshalb wirklich sehr stolz auf mein Team. Es hat alles super geklappt.“ Und im nächsten Jahr werde man erneut angreifen und „wir können dann mit breiter Brust in die Saison starten“.

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In der Besetzung Florian Fritzenwenger, Simon Manteufel, Johannes Green und Stefan Ehehalt gingen die Chieminger diesmal ins Rennen – und das hatte es durchaus in sich. „Es war saukalt“, berichtete Manteufel. Der Sprint über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen war als Verfolgerrennen mit Windschattenverbot ausgeschrieben – sprich die Athleten gingen im Abstand von ein paar Sekunden ins Wasser im Freibad. „Jeder hat praktisch sein Rennen gemacht“, informierte Manteufel.

Ein paar Sekunden fehlten

Am Ende wurden die drei besten Ergebnisse jeder Mannschaft zusammengezählt und kamen in die Wertung. „Wenn Stefan und ich nur um ein paar Sekunden schneller gewesen wären, hätte es sogar für ganz nach oben gereicht“, erzählt Manteufel. „Da sieht man, wie eng es in der Liga zugeht.“ Allerdings habe das Team Arriba Göppersdorf am Ende auch verdient gewonnen, hob er hervor. „Die haben ein brutales Feuerwerk abgebrannt“, lobte er die Konkurrenz, die auch den ersten Wettkampf in Weiden dominierte.

Übrigens gab’s auch noch einen schönen Nebeneffekt für die Chieminger. Denn in Hof fand gleichzeitig auch die bayerische Meisterschaft im Sprint statt und die Ergebnisse der Ligastarter flossen auch in die Einzelwertung ein. Simon Manteufel freute sich so in seiner Altersklasse 30 über Silber. Knapp am Podest vorbeigeschrammt war sein Teamkollege Stefan Ehehalt, der in der AK 25 Vierter wurde. In der AK 30 landete Florian Fritzenwenger zudem noch auf dem fünften Rang und Johannes Green wurde Achter. Chiemings Ersatzmann Christian Dammert, der in der Liga nicht zum Zug kam, startete im Einzelwettbewerb und belegte bei der „Bayerischen“ in der AK 40 am Ende den fünften Platz.

Premiere für die Frauen

Auch die Chieminger Frauen, die in dieser Saison eine Startgemeinschaft mit Memmingen haben, durften in Hof ihre langersehnte Bayernliga-Premiere feiern. Nachdem die SG Allgäu-Chiemgau in Weiden kurzfristig nicht antreten konnte, klappte es für Paula Schuhbeck, Julia Hübner, Tina Just und Michaela Barro nun eben in Oberfranken. Am Ende stand der siebte Platz zu Buche. Im Gesamtklassement freuten sich die Damen, die ja eigentlich schon letztes Jahr starten wollten, dann aber von der Corona-Pandemie jäh ausgebremst wurden, über Rang acht. „Die Premiere ist geglückt“, betont Manteufel. Die Chiemingerin Paula Schuhbeck wurde in der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft übrigens bei den Junioren noch Fünfte.bst

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