Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Herren-Sieger mit Topziet

Chiemgauer Ultra-Berglauf: Diese heimische Läufer dominieren über 100 Kilometer

Läufergruppe am Fuße des Hochfelln bei Bergen.
+
Läufergruppe am Fuße des Hochfelln bei Bergen.

Ein tolles Lauffest fand beim TSV Bergen statt. Bereits zum 18. Mal ging der Chiemgauer100 Ultra-Berglauf über die Bühne und die einheimischen Läufer wiesen die Teilnehmer aus der ganzen Welt in ihrer Grenzen

Bergen – Die beiden Distanzen von 100 km/5000 Höhenmeter und 100 Meilen (161 km)/7700 Höhenmeter beim Chiemgauer100 Ultra-Berglauf waren mit knapp 120 Teilnehmern und Teilnehmerinnen sehr gut besetzt, obwohl wegen der starken Konkurrenz anderer Laufveranstaltungen die Teilnehmerzahl leicht rückgängig war. Die Starter kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und aus allen Teilen der Welt. So waren unter anderem Länder wie Brasilien, Bangladesch, Mexiko, USA, Neuseeland, Lettland, Tschechien, Schweden, Polen und England in Bergen am Start.

Regenreiche Nacht

Die 100 Meilen-Läufer, die ab 13 Uhr stündlich ihren Startzeitpunkt auswählen konnten, gingen als Erste an den Start. Nach einer sehr regenreichen Nacht kam der erste „Meiler“ am frühen Abend des nächsten Tages auf dem Sportplatz des TSV Bergen wieder ins Ziel. Trotz der großen Internationalität des Starterfeldes waren es die einheimischen Läufer, die die beiden Distanzen dominierten.

So konnte nach einem missglückten Versuch 2021 nun endlich Alois Hundseder aus St. Georgen, der für das Team THY Chiemgau startete, seinen Traum wahr machen und siegte in der 100 Meilen Distanz mit einer Zeit von 25:17, 55 Stunden. Alois Hundseder, ein bekannter Name in der Ultralauf Szene (zwei Siege auf die 100 Kilometer kann er allein beim Chiemgauer100 schon verbuchen), kam unter viel Jubel und Beifall am ins Ziel. Die weiteren Podest-Plätze belegten Ben Wächter aus Berchtesgaden auf Platz zwei (27:50,16) und Jonathan Gakstatter (27:56,23) auf Platz drei.

Die 100 Meilen der Damen konnte Anka Hausmann mit einer hervorragenden Zeit von 31:33:45 für sich entscheiden.

Die Sieger der 100-Kilometer-Distanz der Herren: Von links: Patrick Kühn, Holger Birkicht und Timon Günther.

Start über 100 Kilometer um 5 Uhr

Die 100 Kilometer Starter gingen gemeinsam um 5 Uhr morgens, immer noch bei strömendem Regen auf die Strecke. Insgesamt gingen auf dieser Distanz knapp 80 Athletinnen und Athleten an den Start. Als erste Dame erreichte mit einer starken Zeit von 15:30,59 Hannah Kilgenstein aus Reit im Winkl das Ziel, gefolgt von Alma Vitola aus Lettland (16:58,58) und Angela Hochlehnert auf dem 3. Platz (18:37,47).

Bei den Herren gewann Holger Birkicht vom TSV Bergen Trailrunning mit einer bombastischen Zeit von 12:30,30, natürlich sehr zur Freude des Bergener Orga-Teams. Hinter ihm kam mit Patrick Kühn vom TSV Traunwalchen ein weiterer Chiemgauer als Zweitplatzierter in einer Zeit von 12:43,49 ins Ziel. Timon Günther vom Salomon Rookie Trail Team wurde in einer Zeit von 13:07,42 Dritter.

Zehlreichen Helferinnen und Helfer

Neben den Leistungen der verwegenen Ultraläufer, die sich das ganze Wochenende auf der Strecke befanden, war es aber wieder einmal vor allem die Leistung der zahlreichen Helferinnen und Helfer, die am Basecamp des TSV Bergen, sowie an den vielen Verpflegungspunkten auf der weitreichenden Strecke (u.a Hochfelln, Kampenwand, Hochgern, Hörndlwand) voller Ehrgeiz ihren Aufgaben nachgingen und immer ein aufmunterndes Wort für die geplagten Läufer übrig hatten. Auch die ganzen Streckenmarkierer haben weit im Vorfeld dafür gesorgt, dass die Strecke an allen Ecken und Enden gut zu finden war. Ohne den Einsatz dieses einzigartigen fast hundertköpfigen Helferteams wäre die Austragung eines derartigen Laufs nicht möglich.

Familiäre und unaufgeregte Atmosphäre

Bei der gemeinsamen Siegerehrung sah man viele glückliche Gesichter, die die familiäre und unaufgeregte Atmosphäre des Chiemgauer100 sichtlich genossen haben.

Mehr Informationen über den Streckenverlauf und die nun 18-jährige Gescgibt es unter www.chiemgauer100.demk

Mehr zum Thema

Kommentare