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900 Läufer bei Dauerregen

Chiemgau Trail Run: Lokalmatadorin holt sich den Sieg beim Jubiläumslauf

Die Läufer des Chiemgau Trail Run waren trotz Dauerregen bei bester Laune.
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Die Läufer des Chiemgau Trail Run waren trotz Dauerregen bei bester Laune.

Kurzfristige Streckenänderungen aufgrund des Dauerregens stellten die Organisatoren des Chiemgau Trail Runs vor Herausforderungen. Trotzdem war der Jubiläumslauf ein Erfolg.

Marquartstein – Trotz Dauerregen und einer kurzfristigen Streckenänderung aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse hat der Chiemgau Trail Run sein fünfjähriges Jubiläum zusammen mit zahlreichen Zuschauern und knapp 900 Läuferinnen und Läufern im Kurpark von Marquartstein gefeiert. Zudem wurden sowohl auf der Halbmarathon- (21 Kilometer), als auch auf der Ultramarathon-Distanz (60 Kilometer) zum ersten Mal die Deutschen Meisterschaften der German Skyrunning Federation im Trailrunning ausgetragen.

Vier verschiedene Distanzen

Bei anhaltendem Regen und wolkenverhangenen Bergen ging es für die Trailrunner auf vier verschiedenen Distanzen entlang der Chiemgauer Alpen. Hier mussten die Läufer nicht nur ihre Ausdauer, sondern vor allem auch ihre Trittsicherheit nach dem Regen der Vortage unter Beweis stellen.

Um 6 Uhr läutete die Kuhglocke bereits den ersten Start der Ultradistanz über 52 Kilometer und 3100 Höhenmeter ein. Vom Start in Marquartstein aus führte der Trail die Läuferinnen und Läufer zuerst in Richtung Vorderalm, über zahlreiche Schneefelder im „Stoaacker“ hinauf zum Hochgerngipfel und weiter in Richtung Jochberg, bevor es dann zur „Halbzeit“ zurück in den Kurpark ging. Hier machten sich währenddessen die Teilnehmer der Marathon Strecke (+2560 Höhenmeter), die auch Teil der Golden Trail National Series von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist, ebenfalls auf den Weg in Richtung Vorderalm, Hochgern und Retour nach Marquartstein.

Stecke kurzfristig verkürzt

Der zweite Teil der Strecke führte, wie auch im Vorjahr, südseitig über die Huberalm zum Hochplattengipfel mit anschließendem Downhill zur Hefteralm und zurück zum Kurpark. Die Halbmarathon-Läufer (+1256 Höhenmeter), welche um 9 Uhr in Richtung Westen starteten, verfolgten die gleiche Strecke entlang der Hochplatte. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse haben sich die Veranstalter noch in der Nacht dazu entschieden, die Strecke der Ultradistanz zu verkürzen und die Kampenwand aus Sicherheitsgründen dieses Jahr nicht anzulaufen. Die Strecke wurde dadurch um circa acht Kilometer auf insgesamt 52 Kilometer verkürzt.

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Um 10 Uhr läutete die Kuhglocke ein letztes Mal für die Zehn-Kilometer-Distanz (+5190 Höhenmeter), welche die ersten Teilnehmer trotz rutschigem Untergrund bereits in unter 50 Minuten beschreiten konnten!

Spannung bis zum Zieleinlauf

Das Rennen blieb durch das hochkarätige Teilnehmerfeld bis zum Schluss spannend! Nach einem anstrengenden Schlusssprint erreichte auf der Kurzdistanz über 10 Kilometer Stefano de Nicola vom Team Scalando il Vesuvio als erster das Ziel nach 46 Minuten. Die Marathon Distanz gewann Tomas Hudec (42 Kilometer/4:01:50) vom Team Inov-8/Trailpoint, gefolgt von Roman Manetsch (4:03:30) von Team Salomon Switzerland/STB und Pierre-Emmanuel Alexandre (4:04:48), Team Salomon Trail Running Germany.

Bei den Frauen holte sich die Lokalmatadorin Anna Hahner vom Team Adidas Terrex mit überragenden 20 Minuten Vorsprung den Sieg auf der Marathondistanz (4:37:21). Auf Platz zwei und drei folgten Lisa Wimmer (04:57:22) und Dominika Stelmach (5:00:09) von den Adidas Runners Warsaw.

Positive Bilanz der Veranstalter

Des Weiteren gewannen Amelie Hofbauer vom PTSV Rosenheim (10 Kilometer/Frauen/0:56:38), Rebecca Robisch (21 Kilometer/Frauen/2:09:52) und Maximilian Zeus (21 Kiometer/Männer/1:45:34) vom Salomon Running Team/LG Telis Finanz Regensburg, Marie-Luise Mühlbauer (60 Kilometer/Frauen/6:14:39) vom Salomon Team AT und Benjamin Bublak (60 Kilometer/Männer/5:25:01) vom Team Dynafit.

Nach dem Rennen zeigte sich Projektleiterin Anna Bachhammer sichtlich erleichtert über den reibungslosen Ablauf und die erfolgreiche Durchführung des Events trotz der schlechten Witterungsverhältnisse: „Wir sind froh darüber, dass der CTR auch dieses Jahr wieder mit so vielen Teilnehmern stattfinden konnte und es trotz des Regens in den letzten Tagen keine ernsthaften Verletzungen gab!“

Veranstalter Dominik Hartmann ist außerdem dankbar für die große Hilfe und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. „Nach all den Anstrengungen der letzten Jahre und der großen Ungewissheit sind wir stolz darauf, dass sich der Chiemgau Trail Run trotz aller Umstände so entwickeln konnte und mittlerweile international als DER Einstieg in die Trailrunning Saison gilt!“

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