Burghauser Generalprobe mit vielen Fragezeichen

Burghausens Alexander Riemannwir in dieser Szene von Ünal Alintas auf die Hörner genommen, rechts der Ingolstädter Kapitän Joseph Königshofer. Buchholz

Durchwachsene Generalprobe für den SV Wacker Burghausen, der am Samstag um 14 Uhr beim SV Viktoria Aschaffenburg in die Restrunde der Fußball-Regionalliga Bayern startet. Die Mannschaft von Trainer Leo Haas kam am Samstag zu einem knappen 3:2-Erfolg gegen den Bayernligisten FC Ingolstadt II, hatte dabei aber große Mühe und offenbarte vor allem im ersten Abschnitt erhebliche Abstimmungsprobleme.

Burghausen– „Für uns war das ein guter Test gegen einen starken Gegner“, so der Wacker-Coach, der mit der ersten Halbzeit nicht einverstanden war: „In der zweiten Hälfte haben wir es dann ganz gut gemacht.“ Mit einem direkten Freistoß durch Felix Bachmann gingen die Gäste in der zehnten Minute in Front, doch fünf Minuten später egalisierte Felix Bachschmid den Spielstand. Gar nicht gut sah die Abwehr in der 19. Minute aus, als der starke Dominik N’gatie die fehlende Zuordnung mit dem 1:2 aufdeckte. Nach dem Seitenwechsel hatte Alexander Riemann zwei gute Möglichkeiten, ein Kopfball von Kevin Hingerl flog knapp über den Kasten, ehe Sammy Ammari einen von Ünal Alintas verursachten Handelfmeter souverän zum 2:2 verwandelte (77.). Den Siegtreffer markierte schließlich Alexander Mankowski mit einem Schuss ins lange Eck (84.).

Um nächste Woche beim Tabellenfünften am Schönbusch bestehen zu können, muss sich das Team von Trainer Haas noch erheblich steigern. Und zwar in allen Mannschaftsteilen. mb

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