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„Eine Art Moderator und Mediator“

Burghausens Geschäftsführer Andreas Huber ist Regionalliga-Sprecher

Andreas Huber von Wacker Burghausen ist einer der Sprecher der Regionalliga Bayern.
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Andreas Huber von Wacker Burghausen ist einer der Sprecher der Regionalliga Bayern.
  • VonMichael Buchholz
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Seit dieser Saison ist Andreas Huber, Geschäftsführer der Wacker Burghausen Fußball GmbH, Sprecher der Amateurvereine in der Fußball-Regionalliga Bayern. Dabei sieht er sich als „eine Art Moderator und Mediator“. Er will Meinungen sammeln und an den Verband kommunizieren.

Burghausen – Was macht man eigentlich als Ligasprecher, welche konkreten Aufgaben hat Andreas Huber vom SV Wacker Burghausen, der seit dieser Saison Sprecher der Amateurvereine in der Regionalliga Bayern ist? „Grundsätzlich gibt es in diesem Job so gut wie keine Routineaufgaben, vielmehr ist man eine Art Moderator oder Mediator“, erklärt der Geschäftsführer der Wacker Burghausen Fußball GmbH.

Vertreter der Amateurvereine

Als Nachfolger von Markus Clemens (SV Schalding-Heining), der das Amt fünf Jahre innehatte, vertritt Huber die Amateurvereine der Liga, während Robin Helmschrott (FC Augsburg II) Ansprechpartner und Interessenvertreter der zweiten Mannschaften der Proficlubs ist. „Einer der Themenschwerpunkte bei den Profi-Reserven sind etwa die Abstellungsphasen für die Nationalmannschaften“, weiß Huber, der sich in diesem Punkt mit Helmschrott, dem Verband und mit den Amateurvereinen abstimmt. Der Spielplan im Allgemeinen und einzelne Spielansetzungen sind grundsätzliche Themen, weitere Aufgaben sind der Austausch von Spielbetriebsregelungen und Fragen zum Ticketing.

Huber: „Augen und Ohren offenhalten“

„Hauptsächlich muss man einfach Augen und Ohren offenhalten, Probleme erkennen und sie angehen, ehe größere Probleme entstehen. Da muss man Meinungen sammeln, filtern und austauschen, um sie dann möglichst mit einer Stimme an den Verband zu kommunizieren und letztlich abzustimmen“, so der 33-jährige Sportmanager, der freilich weiß, dass trotz bestem Willen zur Konsensfähigkeit gelegentlich nicht alle Vereinsinteressen hundertprozentig unter einen Hut zu bringen sind. Wie etwa vor wenigen Wochen, als es angesichts der hohen Corona-Inzidenzen samt Zuschauerbegrenzungen und drohender Geisterspiele um eine vorzeitige Winterpause ging. Auch wenn es bei diesem Thema nicht wirklich eine echte Regelung gefunden werden konnte, wurde der letzte Spieltag Anfang Dezember fast komplett abgesagt und die meisten Nachholspiele aufs Frühjahr verlegt, sodass das 2:0 des FC Bayern München II gegen Illertissen am 3. Dezember die letzte Begegnung des Jahres 2021 war. Huber: „Bei solchen Debatten muss man immer schauen, wie viele Spiele die einzelnen Vereine ausgetragen haben und ob man das Programm dann im Frühjahr durchbringt. So hat Eltersdorf nur 20 Spiele ausgetragen, während andere Vereine wie Bayern II, Illertissen, Memmingen, Pipinsried, Nürnberg II und Heimstetten schon 24 Spiele absolviert haben.“

Huber macht der Posten als Repräsentant der Amateurvereine Spaß, nimmt sich dabei aber nicht so wichtig: „Insgesamt erscheint das Amt größer, als es in Wirklichkeit ist.“

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