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Burghausen will über Umweg zum Erfolg

Burghausen – Mund abputzen und wieder nach vorne schauen – so lautet das Motto beim SV Wacker Burghausen nach der 0:1-Niederlage gegen den TSV Buchbach im Ligapokal der Fußball-Regionalliga Bayern.

„Jetzt müssen wir halt über einen Umweg ins Finale kommen“, sagt Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk vor dem Halbfinale der Trostrunde am heutigen Samstag um 14 Uhr gegen Aschaffenburg.

Die Viktoria, die ja die abgebrochene Regionalliga-Meisterschaft auf Platz eins beendet hat, ist im Liga-Pokal-Viertelfinale durch eine 1:3-Niederlage gegen die SpVgg Bayreuth in die Trostrunde gerutscht und brennt ebenfalls aufs Erreichen des DFB-Pokals, nachdem ja die Chancen in den Aufstiegs-Play-offs schon auf ein Minimum gesunken sind. „Das ist ja das Problem, dass die Aschaffenburger den Aufstieg in die 3. Liga wohl nicht mehr schaffen können und sich deswegen auf den Pokal konzentrieren werden“, mutmaßt Fenk, der den Gegner schwer einschätzen kann, aber zu bedenken gibt: „Aschaffenburg trainiert schon viel länger als wir und hat auch schon in den Play-offs deutlich mehr Spielerfahrung sammeln können. Das wird mit Sicherheit eine harte Nuss für uns.“ Die Mannschaft von Ex-Profi Jochen Seitz, die im vergangenen Jahr ihren Spielmacher Björn Schnitzer verloren hat, bringt mit einem Altersschnitt von fast 26 Jahren viel Routine auf den Platz.

Bei den Hausherren könnte Linksverteidiger Jerome Läubli nach seiner Fußverletzung wieder im Kader stehen, noch kein Thema ist hingegen Andi Scheidl. Trotz der Niederlage gegen Buchbach hat Trainer Leo Haas schon viel Gutes gesehen, weiß aber auch, dass noch sehr viel Arbeit auf ihn und seine Mannschaft wartet: „Der Maßstab ist für mich die aktuelle Leistung und wie wir uns in einem halben Jahr entwickeln werden. Das wird sicherlich noch ein längerer Prozess. Wir haben eine Mannschaft mit sehr viel Potenzial, müssen uns aber in allen Teilen noch verbessern. Das ist eine super junge Truppe mit viel Talent, grundsätzlich müssen wir uns jedoch in Hinblick auf die neue Saison noch etwas in der Breite verstärken.“

Fenk sieht die Mannschaft dagegen auf allen Positionen doppelt besetzt: „Da gibt es Mannschaften in der Regionalliga, die das nicht von sich behaupten können. Trotz unseres Altersschnittes von etwas mehr als 23 Jahren haben wir aber schon jetzt viel Qualität und Erfahrung im Team. Aber klar ist, dass wir die Augen und Ohren nach der einen oder anderen Verstärkung offenhalten.“ Angetan war Haas am Dienstag übrigens von Maxi Reiter, der bei seinem ersten Startelfeinsatz überzeugen konnte, auch Keeper Markus Schöller, der momentan offensichtlich die Nase gegenüber Egon Weber vorne hat, konnte Sicherheit ausstrahlen.

Bei einem Sieg trifft Wacker im Finale der Trostrunde auswärts auf den Sieger des anderen Halbfinal Duells zwischen dem 1. FC Schweinfurt und dem TSV Aubstadt. Der Finalsieger ist dann fürs Viertelfinale im Toto-Pokal qualifiziert. Sollte Wacker heute das unglücklichere Ende für sich haben, wäre die Pokal-Reise zu Ende.mb

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