FUSSBALL

Burghausen will seine Minichance heute nutzen

Kann der SV Wacker Burghausen tatsächlich noch einmal in den Kampf um den Titel eingreifen? „Solange rechnerisch noch alles möglich ist, sind wir dazu verdammt, alles zu geben“, fordert Wolf von seiner Mannschaft nach drei Nullrunden in Folge endlich wieder einen Heimsieg und erklärt: „Wir werden auf keinen Fall etwas abschenken, dafür bin viel zu ehrgeizig und viel zu versessen auf Siege.

Theoretisch ist noch alles drin, wenn die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf am heutigen Freitag um 19 Uhr in der Wacker-Arena dreifach gegen den FC Augsburg II punktet und Rivale Jahn Regensburg bei den kleinen Bayern im Grünwalder Federn lässt.

Und natürlich wollen wir ja auch einen sportlich fairen Wettkampf. Augsburg kämpft noch mit anderen Mannschaften um den Klassenerhalt und da wollen wir uns nichts vorwerfen lassen.“

Der Kader der Gastgeber ist derzeit etwas ausgedünnt: Keeper Alex Eiban muss wegen seines Zehenbruchs weiter passen, Benjamin Kindsvater ist wegen der fünften Gelben zum Zuschauen verdammt und Dominik Weiß darf nach seiner Roten Karte in Schweinfurt erst wieder am letzten Spieltag ran. Hinzu kommt, dass sich Kevin Hingerl in Schweinfurt einen Anriss des hinteren Kreuzbandes zugezogen hat. Valonis Kadrijaj (Leistenbeschwerden) fällt ebenso aus wie Marcel Ebeling, der sich einer Operation am Sprunggelenk unterziehen muss. Mit Kapitän Christoph Burkhard, der nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt ist, und Muhamed Subasic, der nach Problemen mit dem Sprunggelenk wieder trainieren konnte, kehren nur zwei Spieler wieder zurück. Daniel Hofstetter wurde am Montag an der erneut gebrochenen Nase operiert und soll mit Maske auflaufen. „An Hofstetter, Eiban und Christoph Rech können sich andere Spieler mal eine Scheibe abschneiden. Das ist auch eine Frage der Mentalität. Wer seine Ziele erreichen will, muss auch mal auf die Zähne beißen können“, so Wolf. mb

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