Burghausen muss in die Spur kommen

Kann der SV Wacker Burghausen den Vorrunden-Taumel am heutigen Samstag um 14 Uhr bei der SpVgg Greuther Fürth II noch in halbwegs vernünftige Bahnen lenken oder setzt sich die Krise nach drei Spielen ohne Punktgewinn weiter fort?

So oder so, es ist ein richtungsweisendes Spiel, das die Truppe von Trainer Wolfgang Schellenberg beim Tabellenfünften bestreitet.

Von den in der Pressekonferenz nach der 0:2-Pleite gegen Aubstadt angekündigten Konsequenzen war in der Trainingswoche allerdings nichts zu sehen. „Das war vielleicht auch ein wenig überhastet ausgesprochen und unter dem Eindruck der Niederlage verkündet“, sagt Teammanager Karl-Heinz Fenk, der klar macht: „Es wurde kein Spieler degradiert oder dergleichen. Am Montag gab es eine ausführliche und gnadenlose Analyse, in der die Fehler herausgearbeitet wurden. Die Spieler haben ja selbst eingesehen, dass es nicht ihr Anspruch sein kann, was sie abgeliefert haben. Und schon gar nicht der Anspruch des Vereins. Am Ende musste ich sogar noch die Spieler aufrichten.“

Fenk, der bei einem Misserfolg den Absturz in die erweiterte Abstiegszone ebenso fürchtet wie die Fragilität der Durchhalteparolen, fordert: „Wir müssen jetzt den Turnaround schaffen.“ Weiterhin mehr als fraglich ist der Einsatz des erkrankten Muhamed Subasic, Andrija Bosnjak steht dagegen ebenso wieder zur Verfügung wie der zuletzt gesperrte Felix Bachschmid und auch Lukas Aigner könnte nach einem Härtetest im Abschlusstraining wieder ins Team zurückkehren. mb

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