Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Sportbund DJK Rosenheim erwartet heute um 14 Uhr das Schlusslicht TSV Aindling

Burghartswieser: "Gewinnen, egal wie"

Christoph Börtschök will die Mitspieler mit seinen Pässen gut in Szene setzen. Hinten Naoto Ishii. Foto Ziegler
+
Christoph Börtschök will die Mitspieler mit seinen Pässen gut in Szene setzen. Hinten Naoto Ishii.

Rosenheim - Drei Spieltage stehen in der Fußball-Bayernliga Süd noch aus, dann ist Winterpause. Der SBR will bis dahin noch sechs Punkte holen.

Für die Vereine ist es die Zeit, in der man noch das ein oder andere Punkteziel ausgibt - so auch beim SB/DJK Rosenheim und beim TSV Aindling, die am heutigen Samstag ab 14 Uhr im Josef-März-Stadion aufeinandertreffen. Die Marke ist ähnlich (der SBR will noch sechs Zähler ergattern, Aindling gar deren sieben), die Voraussetzungen sind allerdings sehr unterschiedlich: Während die Sportbündler mit den sechs Punkten die 40er-Marke knacken und ihre Ambitionen auf einen vorderen Tabellenplatz untermauern möchten, benötigt Schlusslicht Aindling seine Ausbeute dringend, um wenigstens etwas Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten.

Aktuell haben die Aindlinger 13 Zähler auf dem Konto und weisen damit acht Punkte Rückstand auf die Relegationsplätze aus. Von 20 Spielen haben die Gäste 13 verloren, mit 22 Toren am zweitwenigsten in der Liga erzielt und mit 49 Gegentoren die meisten kassiert. Zudem ist man die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga.

Eigentlich spricht also alles für einen klaren Sportbund-Erfolg - wenn da nicht die beiden mageren Heimauftritte gegen Eichstätt (1:1) und Wolfratshausen (0:1) in den letzten Wochen gewesen wären. Und zudem Aindling zwei Siege aus den letzten drei Spielen feierte - gegen das Top-Team aus Aichach und zuletzt gegen Sonthofen. "Man sieht, dass man in dieser Liga nichts geschenkt bekommt. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, Aindling als abgeschlagenen Letzten und das Spiel schon im Vorfeld als gewonnen zu betrachten", sagt SBR-Coach Manfred Burghartswieser.

Er fordert von seinen Mannen, wachsam und konzentriert zu sein und defensiv gut zu stehen - so wie es zum Großteil vor einer Woche in Fürstenfeldbruck klappte, als man verdient die drei Punkte mit nach Hause nahm. "Wir müssen gut ins Spiel kommen", sagt Burghartswieser, der weiß, dass im Spiel nach vorne wohl keine Brillanz erwartet werden kann: "Das werden Gegner und Platzverhältnisse nicht zulassen." Deshalb zählt für ihn erst einmal das ergebnisorientierte Spiel: "Wir müssen gewinnen, egal wie!"

Weil Bernd Sylla als Folge eines Foulspiels in Fürstenfeldbruck eine Schulterverletzung erlitt und damit wohl schon in der Winterpause ist, wird ein Platz in der Defensive frei. Hierfür bieten sich Andreas Sollinger, der zuletzt beruflich fehlte, und Alexander Spreitzer, der vergangenes Wochenende noch durch eine Erkältung geschwächt war, an. Gut möglich, dass auch beide von Beginn an mitwirken und die Kreise von Aindlings Goalgetter Simon Knauer (bereits 13 Saisontore) einschränken - da wollte sich der Sportbund-Coach noch nicht in die Karten blicken lassen.

tn

Kommentare