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Fußball-Kreisligen: Mühldorf und Reichertsheim mit Saisonverlauf zufrieden

Buchbach II muss sich steigern

Der FC Mühldorf will die Klasse erhalten.  Foto cb
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Der FC Mühldorf will die Klasse erhalten. Foto cb

Die Mannschaften der Kreisliga 1 und 2 sind bereits in der Winterpause. Sie haben am vergangenen Wochenende ihre letzten Spiele absolviert. Zeit also für ein erstes Resümee zum bisherigen Saisonverlauf.

Der FC Mühldorf spielt zum ersten Mal in der Kreisliga. Als Aufsteiger steht er mit 17 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz in der Kreisliga 2. "Wir sind mit dem bisher Erreichten zufrieden", so die Aussage von Trainer Herbert Vorwallner. Die Mühldorfer starteten furios und hatten gleich Mal Schönau und Freilassing das Fürchten gelehrt. Mit der Niederlage gegen Perach wurden sie dann etwas unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt.

Doch Trainer Vorwallner sagt, er habe sich keine deutlich bessere Platzierung erwartet. "Wir haben das Potenzial, noch mehr zu erreichen, aber den jungen Spielern fehlt noch etwas die Cleverness und Erfahrung. Taktisch und spielerisch könne man mit jedem Gegner mithalten, den Umgang mit kämpferisch starken Teams habe man erst noch lernen müssen.

Doch für Trainer Herbert Vorwallner gibt es keinen Zweifel, dass sie das Ziel "Klassenerhalt" auch erreichen werden, wenn "wir von weiterem Verletzungspech verschont bleiben", schränkt er allerdings ein. Bei FC Mühldorf ist jetzt jeden Freitag freiwilliges Hallentraining. Die Mannschaft nimmt an vier Hallenturnieren teil, das erste ist bereits am Samstag, 10. Dezember, da sind die Mühldorfer selbst Ausrichter eines hochkarätig besetzten Turniers.

Auf dem fünften Platz in der Kreisliga 1 überwintert der SV Reichertsheim. Trainer Christian Wagenspöck ist "absolut zufrieden", auch wenn er sieht, dass "mehr möglich gewesen wäre". Dabei denkt Wagenspöck in erster Linie an die sieben Unentschieden, wo sie fünfmal erst in den letzten Spielminuten den Sieg noch aus der Hand gegeben haben. Doch insgesamt war das Ziel, in der Endabrechnung besser als in der vergangenen Saison zu sein.

Da landete Reichertsheim auf dem sechsten Platz. Der Reichertsheimer Trainer ist sogar so optimistisch, dass er den Tabellenvierten Oberndorf noch in Reichweite sieht. Dafür dürfe man in der Rückrunde aber nicht mehr so leichtfertig die ein oder anderen Punkte herschenken. Zudem muss die Rückrunde erfolgreicher laufen als in der vergangenen Saison, wo die Reichertsheimer beinahe kein Spiel mehr gewinnen konnten.

Mit wöchentlichem Laufen und Krafttraining halten sich die Spieler fit, im Januar steigen sie ins Hallentraining ein und Anfang Februar beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde.

Gar nicht so glücklich, dass jetzt Winterpause ist, sind die Oberndorfer. Sie haben in den letzten acht Spielen nicht verloren und würden "gerne noch weiter spielen", wie DJK-Abteilungsleiter Robert Lipp versichert. Nach dem erneut klaren 4:0-Sieg vom vergangenen Wochenende gegen den SV Vogtareuth gehen die Oberndorfer auf dem vierten Tabellenplatz in die Winterpause. Lipp räumt ein, dass "die Pause auch ganz gut tut". Schließlich will der DJK Oberndorf auch weiter eine gute Rolle in der Kreisliga 1 spielen.

Lipp und Trainer Matthias Pongratz sind sich bewusst, dass sie mit dem TSV Bad Endorf, der mit nur zwei Punkten Vorsprung auf dem dritten Platz steht, auf Augenhöhe sind. Das Thema "Aufstieg" spielt allerdings in den Oberndorfer Planungen keine Rolle. "Au und Raubling sind einfach zu stark und mit 40 beziehungsweise 42 Punkten auch schon zu weit weg. Da müssten wir nach der Winterpause nahezu jedes Spiel gewinnen", so Lipp. Daher werden sie versuchen, locker aufzuspielen. "Was geht, das geht".

Von dieser Situation kann Günter Neef, der Trainer des TSV Buchbach II, nur träumen. Seine Mannschaft steht auf Platz elf und hat nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. "Wir sind hinter unseren Erwartungen zurück geblieben", räumt Neef ein. Ziel war es, sich im vorderen Tabellendrittel zu platzieren. "Das war bereits nach den ersten drei Spielen (drei Niederlagen) Makulatur. Schnell wurde klar, dass die Spielerabgänge vor der Saison nicht kompensiert werden konnten.

Danach habe man sich so durch die Vorrunde laviert. Neef machte deutliche Schwächen in der Abwehr und vor allem im Zweikampfverhalten aus. Sechs Eigentore, unzählige Torwartfehler, 44 Gegentreffer sowie das Fehlen eines echten Liberos zeigen dies deutlich. Dazu kommen Schwächen in der Offensive, vor allem durch den verletzungsbedingten Ausfall zahlreicher Spieler.

Neef ist sich zwar sicher, dass sie am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden, weiß aber auch, dass sie sich dennoch mächtig strecken müssen. Daher baut er darauf, dass zum Start der Vorbereitung Anfang Februar alle Spieler wieder gesund sind, so dass sie sich gezielt für die Rückrunde vorbereiten können. hsc

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