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Bene Orth verlängert

Buchbach belohnt sich wieder nicht: Memmingen kommt in der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich

Der Buchbacher Jubel nach dem Führungstreffer durch Samed Bahar (links).
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Der Buchbacher Jubel nach dem Führungstreffer durch Samed Bahar (links).
  • VonMichael Buchholz
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Auch gegen den FC Memmingen wurde es nichts mit dem ersten Sieg im Jahr 2022 für den TSV Buchbach. In der Nachspielzeit glichen die Gäste aus.

Buchbach – Es bleibt dabei: Der TSV Buchbach kann in der Fußball-Regionalliga Bayern einfach nicht mehr gewinnen: Am Freitagabend kassierte die Mannschaft von Andreas Bichlmaier und Marcel Thallinger gegen den FC Memmingen in der 94. Minute den Ausgleich und wartet jetzt schon seit acht Spieltagen auf einen Dreier.

„Wir haben in der ersten Halbzeit guten Fußball gespielt, waren nach zehn Minuten richtig drin im Spiel, haben den Gegner dominiert, das Spiel kontrolliert und den Ball gut laufen lassen“, fasste Thallinger das Geschehen der ersten 45 Minuten zusammen. In einer Partie, in der es extrem wenige Torraumszenen gab, war es Benedikt Orth, der in der 19. Minute mit einem Schuss aus 22 Metern für den ersten Gefahrenmoment sorgte. Der Linksverteidiger, der während der Woche seinen Vertag um weitere zwei Jahre bis 2024 verlängert hat, nahm einen Abpraller direkt und zwang Keeper Martin Gruber zu einer Glanzparade.

FC-Trainer mit dem Schiedsrichter unzufrieden

„Ich habe heute sehr viel Regionalliga gesehen, leider nicht vom Schiedsrichter, der aus meiner Sicht zwei komplette Fehlentscheidungen getroffen hat“, beschwerte sich Memmingens Trainer Fabian Adelmann nach der Partie. Für Adelmann hätte es in der 39. Minute weder einen Strafstoß für Buchbach geben dürfen, noch in der 59. Minute die rote Karte gegen Yanick Scholz. Nach Kopfball-Vorlage von Aleks Petrovic attackierte Amer Dedic Christian Brucia am Elfmeterpunkt, Brucia konnte zwar noch zum Kopfball ansetzen, danach blieben beide Spieler aber liegen. Schiedsrichter Simon Schreiner zögerte keine Sekunde und entschied auf Strafstoß, den Samed Bahar bombensicher zur Buchbacher Führung verwandelte (40.). Nach einer knappen Stunde kam es nach einem Memminger Foul zur Rudelbildung am Mittelkreis, Scholz schubste Petrovic, sodass Schreiner Rot auspackte.

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Kurz zuvor hatten die 365 Zuschauer den Torschrei auf den Lippen, doch der Freistoß von Marcel Spitzer touchierte nur die Oberkante der Latte, in Überzahl blieben die Hausherren dann aber viel zu harmlos. „Die Steckpässe sind nicht gut gekommen, das haben wir nicht sauber gespielt“, monierte dementsprechend auch Thallinger. Gegen die hoch stehende Dreierkette der Gäste gelangen den Rot-Weißen nur in Ansätzen ernsthafte Konter, bei denen die Angreifer aber immer wieder hängen blieben. Anstatt es zumindest gelegentlich mit weiten Bällen hinter die Kette zu versuchen, wollten sich die Hausherren mit Kurzpässen in die Box spielen, scheiterten aber dabei ziemlich kläglich.

Gegentor spricht Bände

Auch wenn die Buchbacher keinen zweiten Treffer nachlegen konnten, schien es lange so, als könnten sie den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Doch in den letzten zehn Minuten wurde das Team um Kapitän Petrovic zusehends nervöser, leistete sich den einen oder anderen Fehler – alles nicht weiter tragisch, aber wenn man sich in der 94. Minute in Überzahl bei einer 1:0-Führung ein Kontertor einfängt, spricht das Bände: Die Dinge, die im Herbst noch mit Konzentration und mit Leichtigkeit geklappt haben, sind den Rot-Weißen aktuell abhanden gekommen.

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„Das ist schon extrem bitter, wenn man so spät in der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert“, ärgerte sich Thallinger, während Adelmann überzeugt war: „Das war ein hoch verdienter Punkt für uns, wir haben tolle Moral gezeigt.“ Am Ende war es Lars Timo Gindorf, der einen Pass von der Grundlinie aus kurzer Distanz in die Maschen haute. Thallinger: „Wir sind zuerst 40 Meter neben dem ballführenden Spieler mitgelaufen und dann hat auch die Verteidigung in der Box überhaupt nicht mehr geklappt.“ Umso ärgerlicher, hätte es nämlich ansonsten viel Grund zur Freude gegeben: Der so lange verletzte Tobias Steer konnte sein Startelf-Debüt feiern und Manuel Mattera kam neun Monate nach seinem Kreuzbandriss zu seinem gefeierten Regionalliga-Comeback. Am Mittwoch beim Nachholspiel in Rain fehlt dann auch noch Petrovic, der sich seine zehnte gelbe Karte eingehandelt hat.

TSV Buchbach: Maus – Bahar, Leberfinger, A. Spitzer, Orth – Rosenzweig, M. Spitzer – Brucia (ab 70. Mattera, ab 90.+3. Thaler), Petrovic, Sztaf (ab 89. Prenninger) – T. Steer (ab 80. Sehorz).

Tore: 1:0 Bahar (40./Foulelfmeter), 1:1 Gindorf (90.+4.).

Schiedsrichter: Schreiner (DJK SF Reichenberg).

Zuschauer: 365.

Rot: Scholz (59./Memmingen).mb

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