Groß, Schmuck und Homberg auf dem vierten Platz

Bronze für Weidel

Anna Weidel durfte sich über Bronze mit der deutschen Staffel freuen. Foto Wukits
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Anna Weidel durfte sich über Bronze mit der deutschen Staffel freuen. Foto Wukits

Mit einer Bronzemedaille zum Abschluss gab es für den deutschen Biathlon-Nachwuchs bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften im weißrussischen Minsk noch das zweite Edelmetall der Titelkämpfe. Denn bei den Juniorinnen (3 mal 6 km) holten sich Anna Weidel (WSV Kiefersfelden/Stützpunkt Ruhpolding), Helene Therese Hendel (WSV Oberhof) und Verfolgungs-Weltmeisterin Marie Heinrich (Großbreitenbacher SV) den dritten Platz.

Dagegen hatten die deutschen Junioren über 4 x 7,5 km etwas Pech und wurden Vierte.

In der Staffel der Juniorinnen brachte Chloe Chevalier Frankreich nach vorn. Dahinter folgte zunächst die Schweiz (+24,0) mit Aita Gasparin. Dicht hintereinander folgten die Ukraine (+37,3), Schweden (+39,3), Österreich (+40,0), Russland (+41,7) und Deutschland (+42,5) mit Weidel.

Julia Simon verteidigte den französischen Vorsprung erfolgreich, dahinter folgten Russland (+4,2), Deutschland mit Hendel (+1:03,3), Schweden (+1:17,7) und Österreich (+1:17,9). So bahnte sich ein spannender Dreikampf um Bronze an, und den entschied Marie Heinrich (+1:33,7) relativ deutlich vor Schweden (+1:57,2) und Österreich (+1:58,3) für sich. Gold für Frankreich sicherte Lena Arnaud, die mit 26,9 Sekunden Vorsprung vor der Russin Juliana Kaischewa ins Ziel lief.

Bei den Junioren war Marco Groß vom SC Ruhpolding Startläufer. Mit 38,8 Sekunden Rückstand hinter Russland übergab er zwar nur an sechster Position, aber zu Rang drei (Schweden/+24,5) fehlten gerade mal 14,3 Sekunden. Vierte waren zu diesem Zeitpunkt die USA, fiel aber schon beim zweiten Läufer deutlich zurück.

Für Deutschland hielt Johannes Werner Donhauser (SCMK Hirschau) die Medaillenchancen aufrecht: Hinter Russland, Norwegen (+6,5) und Frankreich (+24,2), aber vor Schweden (+28,6) übergab Donhauser (+26,5) als Vierter. Bei Dominic Schmuck (SC Schleching) klappte es im Schießen (vier Nachlader) nicht nach Wunsch. Er übergab als Fünfter auf Schlussläufer Niklas Homberg (SK Berchtesgaden). Der Rückstand auf Bronze betrug nun schon fast 1:08 Minuten. Frankreichs Schlussläufer Fabien Claude sicherte seinem Team Bronze (+1:22,6) hinter Russland und Norwegen (+1:12,5). Homberg distanzierte noch den weißrussischen Schlussläufer und kam mit 2:37,5 Minuten Rückstand auf Rang vier ins Ziel. Damit war er trotz starker Leistungen ein wenig der Pechvogel im deutschen Team: Denn als Vierter im Sprint und in der Verfolgung hatte er schon zuvor zweimal nur ganz knapp eine Medaille verfehlt. who

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