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Nach schwieriger Anfahrt

Bronze für Judoka Patrick Weisser bei den Bremen Masters

Patrick Weisser (Mitte) freute sich über den dritten Platz bei den „Bremen Masters“.
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Patrick Weisser (Mitte) freute sich über den dritten Platz bei den „Bremen Masters“.

Nach einem unverhofften Start in das internationale Judoturnier „Bremen Masters“ schlug der Bad Aiblinger Judoka Patrick Weisser zurück und sicherte sich die Bronzemedaille.

Bremen – Der Bad Aiblinger Judoka Patrick Weisser ist beim internationalen „Judo-Bremen-Masters 2021“ an den Start gegangen und hat sich die Bronzemedaille erkämpft. Nachdem die Anreise aufgrund eines technischen Defekts des Busses des Bayerischen Judoverbands etwas holprig verlief, startete der junge Aiblinger Judoka in das mit internationalen Startern hochklassig besetzte Turnier in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm.

Die Auftaktbegegnung gegen James Grey aus Großbritannien verlor der Aiblinger und fand sich unverhofft in der Trostrunde wieder. Daraufhin versuchte sich Weisser wieder zu fokussieren und begab sich in seinen zweiten Kampf, gegen Gabriel Melendez aus den Niederlanden. Auch in diesem Kampf wurde er zuerst Wazaari geworfen und fand sich danach in einem Festhaltegriff wieder. Die Situation schien aussichtslos.

Erfolg in der Verlängerung

Aus diesem Festhalter konnte er sich jedoch 15 Sekunden vor Schluss befreien, ging direkt in den Angriff und konnte mit einem Wurf praktisch mit dem Schlußgong punkten und ausgleichen. Mit einem Unentschieden auf der Anzeigetafel ging es für die beiden Kämpfer in die Verlängerung, wo Weisser seinen Gegner nochmals werfen und diesen Kampf für sich entscheiden konnte.

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Motiviert von diesem Sieg stand die dritte Begegnung, gegen Andre Lobada aus Hamburg, an, welchen der junge Judoka aus Bad Aibling nach kurzer Zeit und zielsicher besiegte. Der vierte Kampf sah für Weisser anfangs ähnlich aus wie der zweite Kampf, jedoch zu seinen Gunsten. Er konnte seinen Gegner, Dan Teodor Covaciu aus Rumänien, nach einer Minute Kampfzeit werfen und anschließend in einem Festhalter fixieren. Aus diesem konnte sich der Rumäne nicht mehr befreien, was für Weisser einen weiteren Sieg bedeutete.

Am Ende doch zufrieden

Nach den vorangegangenen und starken Begegnungen erreichte er schlussendlich das kleine Finale, das er nicht verloren geben wollte. Er begab sich zielsicher gegen Viktor Becker aus Sachsen auf die Matte und konnte auch diesen Gegner mit einem einzigen Wurf werfen und sich die verdiente Bronzemedaille sichern. „Ich bin glücklich, dass ich nach dem verpatzten Start noch in diesem starken Feld die Bronzemedaille geholt habe“, freute sich Weisser über den dritten Platz.re

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