Bronze für Felix Wetzel

Enttäuscht: Kolbermoors Anastasia Bondareva.
+
Enttäuscht: Kolbermoors Anastasia Bondareva.

Szombathely – Große Freude bei Felix Wetzel: Das Tischtennis-Talent aus Kolbermoor, seit Saisonbeginn für den TTC Wiener Neustadt aktiv, gewann bei den Hungarian Junior Open in Szombathely an der Seite von Kay Stumper (TTC Neu Ulm) die Bronzemedaille im Jungen-Doppel.

Die deutsche Kombination gab auf dem Weg in die Vorschlussrunde lediglich zwei Sätze ab. Mit Liang Guodong/Quan Kaiyuan erwiesen sich zwei Nachwuchsakteure aus China bei der 1:3-Halbfinal-Niederlage jedoch als zu stark.

Der ebenfalls in Kolbermoor lebende Mike Hollo, in der 2. Bundesliga für den 1. FC Saarbrücken-TT II spielend, schied mit Daniel Rinderer (FC Bayern München) im Achtelfinale aus. In der Einzel-Konkurrenz musste sich Wetzel in der dritten Runde dem an Position zwei gesetzten Taiwanesen Tai Ming-Wei 1:4 geschlagen geben. In sieben Sätzen unterlag Hollo unter den besten 64 dem Italiener Andrea Puppo. Bereits in der Gruppenphase kam das Aus für die deutsche Jungen-Auswahl mit Felix Wetzel, Mike Hollo, Daniel Rinderer sowie Kay Stumper.

Mit einer gehörigen Portion Enttäuschung im Gepäck verließ Kolbermoor-Neuzugang Anastasia Bondareva die ungarische Kleinstadt. In allen drei Wettbewerben fehlte der 17-Jährigen jeweils ein Sieg zum Sprung auf das Podium. Durch zwei 4:3-Erfolge gegen Chen Yi-Chien (Taiwan) und Rachel Sung (USA) kämpfte sich Bondareva bis in das Viertelfinale vor und musste sich der Chinesin Sun Xiaomeng 2:4 geschlagen geben. „Im sechsten Durchgang habe ich einen Satzball liegen gelassen und einen leichten Schupffehler gemacht. So ist das Leben“, gab die Bundesligaspielerin zu Protokoll. Die an Position zwei gesetzten Anastasia Bondareva und Sophia Klee (Niestetal) unterlagen im Doppel den späteren Zweiten, Leng Yutong/Li Yuqi (China), in der Runde der letzten Acht 1:3.

Im Mannschafts-Wettbewerb erreichte Bondareva an der Seite ihrer Vereinskameradin Naomi Pranjkovic sowie Sophia Klee und Leonie Berger (Borussia Düsseldorf) das Viertelfinale. Die 1:3-Niederlage gegen Weißrussland kam für das Quartett allerdings überraschend. Anastasia Bonda reva musste sich im Eröffnungseinzel Darya Kisel trotz einer 2:1-Satzführung noch im fünften Durchgang mit 9:11 geschlagen geben. Pech hatte auch Pranjkovic bei ihrer 2:3-Niederlage gegen Karyna Padrazhanets. Die deutsche Schülermeisterin ließ im siebten Satz beim Stand von 10:7 drei Matchbälle liegen und verlor noch. „Ich war zu nervös“, verriet die 14-Jährige. Im Einzel überstand Naomi Pranjkovic die Gruppenphase, schied dann jedoch gegen Qin Yuxuan aus China mit 0:4 aus. Im Doppel kam das Aus mit Annett Kaufmann (SV Böblingen) in Runde zwei gegen Juyeong Baek (Korea) und Kornelija Riliskyte (Litauen).

Kommentare