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Interview mit der doppelten Medaillengewinnerin

Raublinger Bogenschützin Katharina Bauer und der erfüllte Traum: „Es sind Freudentränen geflossen“

Überwältigende Fankulisse: Über 100 Fans haben Katharina Bauer (hier neben Bundestrainer Oliver Haiden) beim Finalwettbewerb angefeuert.
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Überwältigende Fankulisse: Über 100 Fans haben Katharina Bauer (hier neben Bundestrainer Oliver Haiden) beim Finalwettbewerb angefeuert.

Gold im Team, Bronze im Einzel: Viel besser hätte die Heim-Europameisterschaft in München für die Raublinger Bogenschützin kaum laufen können. Nun stellte sich die Weltklasse-Schützin den Fragen der OVB-Sportredaktion.

Raubling – Es sind einige Freudentränen bei Katharina Bauer und ihrem großen Fananhang geflossen, als die Raublinger Weltklasse-Bogenschützin bei der Heim-Europameisterschaft in München neben Gold im Team auch die Bronzemedaille im Einzel errungen hat. Über 100 Fans, darunter auch Familie und Freunde, fieberten im Finale auf der Theresienwiese mit der 26-Jährigen mit und sorgten so für einen besonderen Moment. Wieso sie während des Wettkampfes nicht nervös war und wie es für sie nun weitergeht, verrät die Raublingerin im Interview mit der OVB-Sportredaktion.

Wie hat es sich angefühlt, vor über 100 Fans zu schießen? Was ging Ihnen durch den Kopf?

Katharina Bauer:Es war der Wahnsinn. Es war sehr aufregend und ich war sehr nervös, aber als ich die Arena betreten habe und die bekannten Gesichter auf der Tribüne gesehen habe, hat mich das beruhigt. Bei der Vorstellung der Teilnehmer war ich noch sehr auf das Außenrum fokussiert, danach habe ich dann alles ausgeblendet und wollte einfach nur mein Ding machen.

Wie zufrieden sind Sie mit ihrer Leistung?

Bauer:Ich bin sehr zufrieden. Mein Ziel war es, gut zu schießen. Die beiden Medaillen sind dann eine coole Belohnung. Es war mein Traum, bei einer Europameisterschaft eine Medaille im Einzel zu holen. Dass so viele Freunde und Bekannte dabei waren, macht die Bronzemedaille noch besonderer. Es waren über 100 Leute von meinem Heimatverein BSG Raubling da, und auch viele Freunde sind spontan noch mitgekommen. Es ist cool, diesen Moment mit so vielen Menschen zu teilen, da sind bei mir und im Publikum dann auch einige Freudentränen geflossen.

„Die Finalarena hat die EM nochmals auf ein anderes Level gebracht“

Sie waren 2010 bereits bei einer Junioren-EM in Deutschland dabei. Waren die Wettbewerbe vergleichbar und wie zufrieden sind Sie mit der Organisation?

Bauer:Es war wie damals eine gute EM mit einem noch höheren Standard in diesem Jahr. Die Finalarena auf der Theresienwiese hat die EM nochmals auf ein anderes Level gebracht. Auch die anderen Nationen haben gesagt, dass es gut organisiert war, auch im Vergleich mit anderen Europameisterschaften in der Vergangenheit.

Sie sind in der Weltrangliste durch den Erfolg auf Platz vier geklettert. Was bedeutet das für Sie?

Bauer:Es bedeutet mir viel. Unter den besten Fünf in der Weltrangliste zu sein ist ein hohes Ziel, deshalb ist es eine große Ehre für mich. Es motiviert mich auch noch einmal extra, weil ich weiß, dass das Gemachte richtig ist.

Wie geht es für Sie jetzt weiter?

Bauer:Ich fliege am Montag zum Weltcup nach Paris, in zwei Wochen geht es dann zum letzten Weltcup nach Kolumbien. Danach gibt es noch das Weltcup-Finale. Es ist kein direktes Ziel von mir, mich für das Finale zu qualifizieren, aber es wäre schon cool, es zu erreichen.

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