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Spitzenreiter Bamberg siegt erst nach Verlängerung

Bittere Niederlage für Bad Aibling

Toni Niebler zeigte eine starke Leistung. Foto Burger
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Toni Niebler zeigte eine starke Leistung. Foto Burger

Die 2. Bundesliga-Basketball-Damen der TuS Bad Aibling Fireballs haben einen Kampf der Extraklasse beim amtierenden Meister und aktuell ungeschlagenen Tabellenführer DJK Bamberg hingelegt. Nach der regulären Spielzeit stand an der Anzeigetafel ein Endstand von 63:63, somit ging das Spiel in die Verlängerung. Dort stand die junge Mannschaft von Coach Milos Kandzic dann aber mit leeren Händen da. Mit 73:76 zog man letztlich den Kürzeren.

Im Kampf David gegen Goliath sprechen die Viertelergebnisse für sich. 11:16 und 16:23 stand es nach den ersten beiden Spielabschnitten. Dies hieß, zur Halbzeit führten die FireGirls mit zwölf Punkten (27:39). Bei ihrer Bundesliga-Premierenpartie im Oktober hatten die Kurstädterinnen noch mit über 30 Punkten gegen das Meister-Team deutlich verloren. Das dritte Viertel ging mit 21:16 an die Bambergerinnen und das letzte Viertel war ein eher schwaches auf Aiblinger Seite. Zu viele Chancen ließ man liegen und so verlor man hier mit 8:15. Vor allem Katharina Gröger, die aus Studiumsgründen vom TSV Wasserburg nach Bamberg zog, und Alina Hartmann (U18-Nationalspielerin) zeigten ihr Können. Beide erzielten zusammen 52 Punkte. Hier fand das Aiblinger Team kein Gegenmittel und so musste man in die Verlängerung.

Aber auch auf Seiten der Mangfalltal-Damen gab es Highlights. Ciara Iglehart schaffte ein Double-Double und sogar hier eine Saison-Bestleistung. Sie erzielte 18 Rebounds und 34 Punkte. Lena Bradaric, die mit einer starken Bänderdehnung spielte, leitete die Partie souverän. Anja Rauffer - sie ist gerade einmal 15 Jahre alt (!) - zeigte bei ihrem Bundesliga-Debüt eine tolle Leistung. Toni Niebler und Elli Wiechmann waren wie schon so oft Garantinnen in der Defense und konnten sogar ein ums andere Male Akzente in der Offense zeigen. Latoya Cunningham war in der ersten Halbzeit von außen nicht zu stoppen. Allerdings verließ das Wurfglück sie ein wenig im letzten Spielabschnitt. Und Steffi Pölder wird von Spiel zu Spiel konstant besser in ihren Leistungen.

Das stark dezimierte Aiblinger Team musste im Laufe der Spielzeit seiner kleinen Kadergröße Tribut zollen. Man war nur zu siebt angereist, musste die Stammspielerinnen Jana Genttner, Sandra Wimmer und Charline Brand (alle verletzt) sowie Karin Schübel (Examensprüfungen) ersetzen. "Wir haben 36 Minuten auf höchstem Niveau gespielt, eine Schwächephase weniger Minuten und zum Schluss der Kräftemangel haben uns um den verdienten Erfolg gebracht", so Milos Kandzic. Für Bad Aibling spielten: Steffi Pölder (12), Elli Wiechmann (1), Lena Bradaric (7), Toni Niebler( 6), LaToya Cunningham (13), Anja Rauffer und Ciara Iglehart (34). nb

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