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„Möchte beim Sprung in die Weltspitze helfen“

Oberwössener Biathlon-Trainer vor neuer Aufgabe: Tobias Reiter übernimmt Perspektivkader der Herren

Tobias Reiter hat bei den Herren eine neue Herauforderung gefunden.
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Tobias Reiter hat bei den Herren eine neue Herauforderung gefunden.

Der Oberwössener Biathlon-Trainer Tobias Reiter hat beim Biathlon-Perspektivkader der Herren eine neue Herausforderung gefunden. Wieso sich für ihn aber dennoch nicht viel ändert.

Ruhpolding – Er hat eine neue Aufgabe übernommen – doch für Biathlon-Trainer Tobias Reiter hat sich nicht viel verändert. Hatte er in den vergangenen Jahren den Perspektivkader der deutschen Damen betreut, kümmert sich der Oberwössner nun um den Perspektivkader der deutschen Herren.

Dabei hat der 36-Jährige den kompletten I-b-Kader des DSV-Teams in Ruhpolding zum Training versammelt. Viele der Sportler „sind mir sowieso vertraut: Ich habe einen Großteil von ihnen ja auch schon in der Jugend trainiert, und im IBU-Cup sind ja auch das Damen- und Herrenteam gemeinsam unterwegs.“

Fokus auf das Kennenlernen

Dennoch: Die erste gemeinsame Maßnahme aller B-Kader-Athleten ist sehr stark aufs Kennenlernen ausgelegt. „Wir führen viele Einzelgespräche mit den Athleten. Da geht es nicht nur darum, sich gut kennenzulernen, sondern auch herauszufinden, wer welche Schwerpunkte setzen möchte oder wer in welchen Bereichen bei sich Verbesserungsbedarf sieht“, erklärt Reiter für das Betreuerteam, dem zudem Jens Filbrich und Jürgen Biermaier angehören.

Der Ex-Skilangläufer Filbrich kümmert sich als Trainer vor allem um Lauftechnik und Athletik, Physiotherapeut Biermaier arbeitet mit den Aktiven unter anderem in den Bereichen Gehirnhälften-Training und Life-Kinetik. Schließlich sollen die Biathleten möglichst in allen Bereichen optimale Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden. Erst beim nächsten Lehrgang, der Ende Juli in Martell stattfinden soll, „steigen wir dann so richtig in die Biathlon-Themen ein“, betont Reiter.

Weiterhin Arbeit am Stützpunkt Ruhpolding

Er selbst ist – außerhalb der zentralen Lehrgänge mit dem gesamten Team – weiterhin in der Vorbereitung einen großen Teil der Zeit am Stützpunkt Ruhpolding aktiv. Dort betreut er neben den Stützpunkt-Athleten aus dem B-Kader mit Marco Groß, Johannes Donhauser (beide SC Ruhpolding), Matthias Dorfer (SV Marzoll) und Dominic Schmuck (SC Schleching) auch die am Stützpunkt aktiven Weltcup-Athleten Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl) und Philipp Nawrath (SK Nesselwang). Ebenfalls dazu gehört das Trio der jungen Erwachsenen mit Florian Arsan (SC Vachendorf), Linus Maier und Silvio Riehl (beide WSV Aschau) sowie Athleten, die derzeit keinen DSV-Kader-Status besitzen – wie etwa Simon Groß (SC Ruhpolding).

Athleten werden weiter optimal betreut

„Das geht recht gut. Da ist es ein Vorteil, dass auch Uros Velepec (Slowenien) und Isidor Scheurl (Inzell) hier am Stützpunkt zur Verfügung stehen.“ Scheurl hatte bis zum Ende der vergangenen Saison als Disziplintrainer (Co-Trainer) des Weltcup-Teams gearbeitet und kennt die Athleten gut, Velepec ist nun in dieser Position Scheurls Nachfolger. „Und wenn einer von uns bei zentralen Lehrgängen oder bei Wettkämpfen unterwegs ist, sind die Athleten, die währenddessen hier in Ruhpolding trainieren, weiter optimal betreut“, freut sich Reiter.

Ihm ist die Verzahnung der Teams ebenso wichtig: „Wir haben auch regelmäßigen Kontakt mit den Junioren, um die sich Ralph Emonts kümmert. Auch da versuchen wir, teilweise gemeinsam zu trainieren.“

Erster Test in Oberhof

Erster Leistungstest für seine Schützlinge aus dem B-Kader sind die Deutschen Meisterschaften vom 1. bis 4. September in Oberhof. Allerdings geht es dort noch nicht um die Startplätze für internationale Wettkämpfe: „Da ist einfach eher eine grundsolide Leistung gefordert“, betont der 36-Jährige. Entscheidend seien die Qualifikations-Rennen im November, vor denen noch ein zentraler Lehrgang in Obertilliach (September) und eine einwöchige Vorbereitung in der Skihalle in Oberhof (Oktober) vorgesehen sind. Reiter freut sich darüber, wieder einen Perspektivkader betreuen zu dürfen. Der Reiz daran sei, „mit jungen, hochmotivierten Sportlern zu arbeiten und ihnen dabei zu helfen, den Sprung in die Weltspitze zu schaffen“.

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