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Letzter Spieltag der Hinrunde

Bilanz verbessern: Beendet 1860 Rosenheim die Hinrunde mit einem Erfolg in Dachau?

Der Wille, Zweikämpfe zu gewinnen, ist bei den Sechziger da: Auf dem Bild Kai Polotzek beim Kopfballduell im Spiel gegen Memmingen.
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Der Wille, Zweikämpfe zu gewinnen, ist bei den Sechziger da: Auf dem Bild Kai Polotzek beim Kopfballduell im Spiel gegen Memmingen.
  • Marinus Obermaier
    VonMarinus Obermaier
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Das Abstiegsgespenst hat sich beim TSV 1860 Rosenheim eingenistet. Mit nur sieben Punkten stehen die Sechzger auf dem letzten Platz. Mit einem Sieg in Dachau würden die Rosenheimer die Hinrunde wenigstens positiv beenden.

Rosenheim – An Halloween schlüpfen Jung und Alt in gruselige Verkleidungen, um den Mitmenschen Angst zu machen. Beim Fußball-Bayernligisten TSV 1860 Rosenheim reicht bereits ein Blick auf die Tabelle, um einen gewaltigen Schrecken zu bekommen. Erst sieben Punkte hat der Regionalliga-Absteiger in 16 Partien geholt, der letzte Tabellenplatz ist dabei die logische Folge – das Abstiegsgespenst ist wieder zu Gast an der Jahnstraße! Im Auswärtsspiel am Samstag um 14 Uhr in Dachau hat die Klaus-Seidel-Elf die nächste Chance, das Tabellenbild ein wenig aufzubessern. Die Partie gegen den TSV Dachau ist nun bereits der 17. und somit letzte Vorrunden-Spieltag.

Bilanz eines potenziellen Absteigers

Wenn man in den Ergebnissen nach dem letzten Rosenheimer Dreier sucht, muss man fast zwei Monate zurückgehen. Am 3. September gelang den Sechzigern beim Debüt von Trainer Klaus Seidel ein Sieg gegen den FC Ismaning. Die Bilanz seitdem: Null Siege, ein Remis und fünf Niederlagen. 15 Treffer hat man in diesen sechs Spielen kassiert, selbst hat man den Ball nur drei mal im Kasten versenkt. Auch insgesamt ist die Bilanz der Sechzger bisher die eines potenziellen Absteigers. Nach dem Sieg zum Saisonauftakt gegen Gundelfingen folgten acht Liganiederlagen in Folge, ehe der Sieg gegen Ismaning und kurze Zeit später ein Unentschieden gegen Hallbergmoos folgten. Mehr Erfolgserlebnisse konnten bisher nicht verbucht werden.

Memmingen-Spiel ein Lichtblick

Viel Positives können die Rosenheimer aus den vergangenen Wochen demnach nicht ziehen. Ein kleiner Lichtblick aber war die Defensivleistung im letzen Heimspiel gegen Memmingen. „Das ist schon etwa so der Weg, den wir einschlagen müssen“, bilanzierte Seidel nach der 0:1-Niederlage. Nur eine Handvoll Torchancen hat der Tabellenletzte gegen den Tabellendritten zugelassen. Dass es letztlich dennoch nichts mit den Punkten wurde, lag einerseits an einer Situation, als Ex-Profi Dominik Stroh-Engel von den Rosenheimern aus den Augen verloren wurde und nur noch einschieben musste, andererseits aber auch an der fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive.

Die schlechteste Offensive der Liga

13 Treffer haben die Rosenheimer bisher erzielt – Liga-Negativwert! Mit Sascha Mölders (17), Nico Karger (14) und Markus Gallmaier (13) gibt es sogar drei Einzelspieler in der Bayernliga, die die Kugel bereits gleich oft oder öfter im Kasten versenkt haben. Negativ wirkt sich dabei natürlich die Verletzung von Torjäger Bojan Tanev aus. Der Stürmer steht bei vier Saisontoren, verpasste aber bereits vier Ligaspiele und wird wohl auch in Dachau fehlen.

Der TSV Dachau steht ebenso im Tabellenkeller und hat mit 16 Punkten den 16. Platz inne. Zuletzt hat der TSV aber wieder kleine Lebenszeichen gesendet und in den letzten vier Partien immerhin fünf Punkte geholt.

Wollen die Rosenheimer nicht abgeschlagen als Tabellenletzter in die Winterpause gehen, müssen in den nächsten fünf Spielen Punkte gesammelt werden. Momentan spuckt aber das Abstiegsgespenst in Rosenheim – und verbreitet Angst und Schrecken.

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