Bichler und Mihota stark bei der Leichtathletik-DM

Lucas Mihota aus Rosenheim wurde DM-Sechster im Hochsprung der Männer.
+
Lucas Mihota aus Rosenheim wurde DM-Sechster im Hochsprung der Männer.

Zweifelsohne waren die 120. Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik im Zuge der Corona-Krise etwas „Neues“, da die Ausführung der Titelkämpfe zwar genehmigt wurde, aber genau wie in vielen anderen Sportarten auch Zuschauer nicht erlaubt waren.

Braunschweig– Zwei regionale Leichtathleten haben sich bei den Titelkämpfen in Braunschweig mit Finalplatzierungen bewährt. Der Lauterbacher Johannes Bichler wurde Vierter im Hammerwurf, der Rosenheimer Lucas Mihota belegte im Hochsprung den sechsten Rang.

Trotz Saisonbestmarke eine Medaille verpasst

Noch im Vorjahr gewann Johannes Bichler aus Lauterbach die Bronzemedaille im Hammerwurf der Männer. In Braunschweig wollte er diesen Erfolg wiederholen, allerdings verfehlte er sein Ziel am Ende knapp. Der 30-Jährige stand in der Vorbereitung mit seiner Leistung auf dem dritten Platz in der aktuellen Deutschen Rangliste. In Niedersachsen erzielte der bärenstarke Athlet im Trikot der LG Stadtwerke München eine neue Saisonbestmarke von 66,36 Metern mit dem 7,26-Kilogramm-Wurfgerät und wurde am Ende dennoch nur Vierter. Gold ging in dieser bayerischen Vorzeige-Disziplin an Tristan Schwandke vom TV Hindelang mit 70,85 Metern vor Merlin Hummel vom UAC Kulmbach mit 69,53 Metern) und Fabio Hessling vom LAC Saarlouis, der mit 67,05 Metern eine neue Bestleistung erzielte und damit eben Bichler Bronze wegschnappte.

Auch Mihota mit einer Saisonbestleistung

Im Hochsprung der Männer ging mit dem Rosenheimer Lucas Mihota ebenfalls ein regionaler Athlet für die LG Stadtwerke München an den Start. Der 21-jährige Sport-Polizist zeigte sich in einer guten Wettkampflaune und überquerte eine neue Saisonbestleistung von 2,10 Metern. Nicht zu schlagen war am Ende der amtierende Europameister Mateusz Przybylko vom TSV Bayer Leverkusen mit 2,28 Metern vor Mihotas Trainingskollegen Tobias Potye (LG Stadtwerke München) mit 2,20 Metern und Jonas Wagner vom Dresdner SC mit 2,20 Metern. Tröstlich war für Mihota zweifelsohne, dass er schon eine absolute Bestleistung hätte schaffen müssen, um eine Chance in der starken Konkurrenz auf eine Medaille zu haben. Seine persönliche Bestleistung liegt nämlich nach wie vor bei 2,19 Metern. stl

Kommentare