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Stürmer Mauerkirchner spricht über den Kantersieg

TSV Siegsdorf schießt Otterfing mit 9:0 ab: „Gefühlt war jeder Schuss drin“

Stefan Mauerkirchner, Stürmer des TSV Siegsdorf, traf gegen Otterfing doppelt.
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Stefan Mauerkirchner, Stürmer des TSV Siegsdorf, traf gegen Otterfing doppelt.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der TSV Siegsdorf ist seinem großen Saisonziel Klassenerhalt ganz nahe. Der Bezirksliga-Aufsteiger feierte am vergangenen Wochenende einen 9:0-Kantersieg gegen den TSV Otterfing. „So etwas habe ich auch noch nie erlebt“, sagt Stefan Mauerkirchner, der selbst einen Doppelpack erzielte, im Gespräch mit beinschuss.de. Der Stürmer spricht auch über die Bedeutung des möglichen Ligaverbleibs.

Siegsdorf - Solch ein Spiel hat mit Sicherheit niemand im Lager des TSV Siegsdorf erwartet. Der Aufsteiger empfing am vergangenen Samstag das Tabellenschlusslicht und sicheren Absteiger TSV Otterfing. Nach 90 gespielten Minuten stand ein 9:0-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Mauerkirchner: „Es lief alles wie selbstverständlich“

Den Torreigen eröffnete Paul Wittmann bereits nach zwei Minuten. Zwischen der 20. und 31. Spielminute erhöhten die Gastgeber auf 5:0, darunter war ein Otterfinger Eigentor und ein Elfmeter. Kurz vor der Pause schließlich schraubten die Siegsdorfer das Halbzeitergebnis auf 7:0.

„Das war der Wahnsinn. So etwas habe ich auch noch nie erlebt“, sagt TSV-Stürmer Stefan Mauerkirchner im Gespräch mit beinschuss.de. „Gefühlt war jeder Schuss drin und es lief alles wie selbstverständlich. Der Gegner hat uns zwar auch teilweise eingeladen, aber wir haben diese Fehler auch erzwungen.“

„Das war ein cooler Nachmittag.“

Direkt nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber da weiter, wo sie zunächst aufgehört hatten. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff traf Tobias Huber und in der 50. Minute sorgte Mauerkirchner mit seinem Doppelpack für den 9:0-Endstand.

Danach wechselte Trainer Franz Huber munter durch, wodurch der Spielfluss etwas verloren ging. „Sonst waren die Ergebnisse ansonsten immer knapp. Deshalb war das schon entspannt, dass die Partie früh entschieden war. Unter dem Strich war das ein cooler Nachmittag“, sagt Mauerkirchner, für den in der 71. Minute ebenfalls Schluss war und durch Kevin Klauser ersetzt wurde.

Siegsdorf winkt der direkte Klassenerhalt

Durch den Heimsieg kletterte der TSV Siegsdorf mit jetzt 34 Punkten auf dem Konto auf den siebten Tabellenplatz und hat sechs Punkte Vorsprung auf die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars, die den ersten Relegationsplatz belegt.

Eben gegen die SG RRG spielen die Siegsdorfer am kommenden Wochenende. „Dann wollen wir den Klassenerhalt eintüten“, macht der Siegsdorfer Angreifer klar. „Noch sind wir rechnerisch nicht durch und bleiben deshalb voll fokussiert.“

Mauerkirchner über den Klassenerhalt: „Das wäre der Wahnsinn.“

Seit sieben Spielen ist der Aufsteiger ungeschlagen und gewann dabei gegen die direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller. „Wir sind schwach in die Rückserie gestartet. Nach der Niederlage gegen Forstinning haben wir uns zusammengesetzt und viel geredet. Danach haben wir geschlossene Mannschaftsleistungen gezeigt und nach dem Sieg gegen Bad Endorf die Kurve bekommen“, erklärt Mauerkirchner die Trendwende.

Lange sah es danach aus, als ob der TSV Siegsdorf bis zum Schluss um den Ligaverbleib zittern muss. Nun winkt aber sogar der direkte Klassenerhalt. Für den Stürmer etwas ganz Besonders. „Das wäre der Wahnsinn und das höchste der Gefühle. Aber wir hätten uns das verdient“, betont Mauerkirchner.

ma

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