Bezirksliga ermittelt einen Aufsteiger

An den Spielgruppen im Ligapokal hat sich nichts mehr geändert.

Doch der Modus, in dem die Fußball-Bezirksligen bis Ostern 2021 einen zusätzlichen Landesliga-Aufsteiger ausspielen, ist neu. Alle 45 Mannschaften sollen auch im Frühjahr 2021 noch beschäftigt sein.

In neun Fünfer-Gruppen bestreiten die 45 oberbayerischen Bezirksligisten zunächst je zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Los gehen soll es nach den ersten vier Ligaspielen am 17./18. Oktober. Nach der Winterpause geht es für 32 Mannschaften am 13./14. März mit der Zwischenrunde weiter: für die jeweils drei besten Mannschaften der neun Gruppen und für die fünf punktbesten Vierten.

Die Tabellenersten und die punktbesten Zweiten haben dabei Heimrecht. Für die K.O.-Spiele wird Oberbayern in zwei Regionen aufgeteilt, um weite Fahrten bis zum Halbfinale zu vermeiden. Am Ostermontag (5. April) ist das Finale im Ligapokal angesetzt, dann geht es mit den verbleibenden sechs Liga-Spieltagen bis zum 15. Mai weiter.

Für die 13 in der Vorrunde ausgeschiedenen Mannschaften steht im Frühjahr parallel zur Ligapokal-Endrunde die Qualifikation für den Toto-Pokal an. Je ein Platz im Halbfinale auf Kreisebene ist frei. Dort geht es gegen den Zweiten der Ligapokals in der Kreisliga und die Sieger der Ligapokals in der Kreisklasse und A-Klasse. Die heimischen Bezirksligisten finden sich in zwei Vorrunden-Gruppen wieder – mit Lokalderbys rund um das Isental und den Rupertiwinkel.

Gruppe Ost A:VfL Waldkraiburg, SG Reichertsheim/ Ramsau/Gars, TSV Buchbach ll, TSV Dorfen, VfB Forstinning

Gruppe Ost C: TSV Bad Endorf, SV Bruckmühl, ESV Freilassing, SV Saaldorf, TSV Teisendorf.

Wenn sich der Ligastart bis Oktober verzögert, hat der amtierende Spielleiter Heinz Eckl einen Plan B in der Tasche: Dann wird die Vorrunde gestrichen und der Ligapokal komplett im Frühjahr 2021 im Pokalmodus und in sechs Runden über die Bühne gebracht. ah

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