STOCKSCHIEßEN

BEV sagt seine Wettbewerbe ab

Nach den Weitschützen hat nun auch die Fachsparte Eisstocksport des Bayerischen Eissport-Verbandes (BEV) vor Corona kapituliert.

Sowohl der Vorstandschaft als auch der mit einbezogenen Technischen Kommission Bayern ist die Entscheidung äußerst schwergefallen. Doch durch die immer noch andauernde Situation hinsichtlich des Virus sieht man sich gezwungen, nach der Sommersaison 2020 auch den Winterspielbetrieb 2020/21 für alle Ligen im gesamten BEV-Bereich (BEV, Bezirke und Kreise) entfallen zu lassen. Dies betrifft alle Ligen ab der 2. Bundesliga bis zur untersten Kreisliga sowie alle Pokalwettbewerbe.

Unter Berücksichtigung aller Aspekte stand für alle beteiligten Entscheidungsträger die Gesundheit der Mitglieder an oberster Stelle. Die Fülle zahlreicher Unwägbarkeiten sowie die Gewährleistung eines fairen Spielbetriebs in den einzelnen Ligen wurden zur Entscheidungsfindung miteinbezogen. Auch eine separate Anfrage bei den Eishallenbetreibern ergab unterschiedlichste Rückmeldungen. Die Anzahl an Spielern, die auf das Eis dürfen, differierten zwischen 56 und 100. Dementsprechend könnten die 2. Bundesliga sowie die Bayernligen Nord und Süd nicht ausgetragen werden. Ebenso unterschiedlich waren die Angaben zu Hygiene- und Schutzkonzepten in den Eishallen.

Dagegen will der Deutsche Eisstock-Verband (DESV) die in seiner Verantwortung liegenden Wettbewerbe unbedingt durchführen. In einem offenen Brief informiert DESV-Präsident Christian Lindner: „Der DESV ist der Meinung, dass wir zum Erhalt unseres sportlichen Wettkampfbetriebes und der öffentlichen Wahrnehmung und Außendarstellung sowie zur Förderung des Spitzensports die höchsten Spielklassen, die Bundesligen der Damen und Herren, sowie die deutschen Meisterschaften durchführen müssen. Der DESV wird daher die Planungen für die Saison 2020/21 unverändert weiterverfolgen“. kam

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