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Er war die Seele des Vereins

Große Trauer bei Starbulls Rosenheim: Sportkoordinator Oliver Häusler überraschend verstorben

Hinterlässt eine nicht zu füllende Lücke bei den Star Bulls Rosenheim: Oliver Häusler wurde tot in der Kabine aufgefunden
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Er brannte fürs Eishockey und die Starbulls: Oliver Häusler.
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
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Er war so etwas wie die Seele des Vereins, hob die Nachwuchsarbeit der Starbulls auf ein neues Niveau. Jetzt ist Oliver Häusler (47) tot aufgefunden worden. Der Sportkoordinator der Starbulls wurde leblos in einer Kabine im Eisstadion entdeckt.

Während andere nur noch auf Inzidenzzahlen blickten, schaute er in erster Linie auf seine Spieler.  „Kinder müssen einfach Sport machen. Das ist das Allerwichtigste“, sagte Oliver Häusler als Nachwuchs-Cheftrainer der Starbulls Rosenheim der OVB-Sportredaktion. Freunde und Wegbegleiter beschreiben ihn als Kümmerer, als einen Rückhalt der Starbulls, der seine jungen Spieler mit seiner Begeisterung und Menschlichkeit inspirierte. Um so größer ist der Schock, den die vollkommen unerwartete Nachricht vom Tod des 47-Jährigen im Verein und in seiner Familie ausgelöst hat.

Zu den näheren Umständen ist noch nichts bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt wie üblich in solchen Fällen. Von einem Fremdverschulden sei nicht auszugehen.

Oliver Häusler brannte für Eishockey und die Starbulls, denen er erst als Torsteher, dann als Nachwuchstrainer verbunden war. Die größten Erfolge feierte der gebürtige Augsburger mit der U 17, die er zweimal zum deutschen Meistertitel führte. In der Saison 2018/2019 wurde er zum Nachwuchstrainier des Jahres gekürt. Die Starbulls setzten auf Häusler, erst vor wenigen Wochen wurde er zum Sportkoordinator des Eishockey-Oberligisten befördert. Häusler sollte die Verbindung zwischen Nachwuchs- und Profi-Bereich stärken.

Oliver Häusler: An der Schnittstelle von der Nachwuchsarbeit zur Ersten Mannschaft

Häusler sollte dafür sorgen, dass die Starbulls sich als längerfristige Heimat für Talente anboten. Denn die Reihe der erstklassigen Nachwuchsspieler aus den Reihen der Starbulls ist zwar lang, in den vergangenen Jahren wanderten aber auch die meisten zur Konkurrenz ab. Bekanntester Schützling Häuslers dürfte Lukas Reichel sein, der jetzt bei den Chicago Blackhawks in der nordamerikanischen Profiliga NHL unter Vertrag steht.

Nach den Worten des Starbulls-Geschäftsführers darf man Häuslers neuen Job als Arbeit an der Seele des Vereins betrachten. Für die Starbulls sei es wichtig, die Identität zu stärken, sagte Daniel Bucheli. „Hier haben wir mit Oliver Häusler nicht nur die sportliche Expertise, sondern vor allem auch das Wissen, dass sein Herz durch und durch grün-weiß schlägt.“ Dieses Herz hat nun zu schlagen aufgehört.

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