Ein besonderer Fair-play-Moment

Haßfurt. – Mit elf Feldspielern und zwei Torhütern machten sich die Eishockeyspieler des EHC Bad Aibling auf den Weg nach Haßfurt zum Punktspiel in der Aufstiegsrunde der Landesliga.

Diese Rumpftruppe musste sich mit 4:5 geschlagen geben, lieferte aber eine kämpferische Leistung ab, vor der man den Hut ziehen muss.

Es lief die zweite Spielminute, als Jan Lukats die Führung für die Gäste erzielte. Etwas mehr als eine Minute später erhöhte Maximilian Meyer gar auf 2:0 und löste Erstaunen auf den Zuschauerrängen aus. Bis zur ersten Pause konnte der EHC diese Führung behaupten.

In der 33. Minute musste der starke Aiblinger Rückhalt Kai Klimesch ein erstes Mal hinter sich greifen. David Franek verkürzte für die Hawks. In der 35. Minute sorgte David Hornak für den Ausgleich und in der 37. Minute erzielte Jan Trünenekr das 3:2 für den Gastgeber.

Kurz nach Wiederbeginn baute Domentas Cypas in der 42. Minute die Führung auf 4:2 aus. Wenig später gab es ein besonderes Beispiel von sportlicher Fairness: Als der Puck nach einem Schuss ans Außennetz im Aiblinger Tor lag, teilte Haßfurts David Franek dem Schiedsrichter mit, dass sein Schuss im Tor war. Nach einer Überprüfung konnte dann auch ein Loch im Seitennetz des Gehäuses festgestellt und geflickt werden. In der 46. Minute gelang Daniel Meyer der Anschlusstreffer und das Spiel war wieder offen. Dem 5:3 durch Michal Babkovic in der 48. Minute folgte der neuerliche Aiblinger Anschluss durch Thomas Neumaier. In den letzten Minuten versuchten die Aibdogs alles, um den Ausgleich zu erzielen. Letztendlich blieb es allerdings bei der 4:5-Niederlage.

Am Freitag ist um 19.30 Uhr der ERSC Amberg zu Gast im Bad Aiblinger Eisstadion. Zwei Tage später kommt es dann um 18 Uhr in Dingolfing zum Duell mit den Isar Rats. re

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