Bereit für den Endspurt

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Nachdem am vergangenen Wochenende das Geschehen für die heimischen Tischtennisteams mehr oder weniger ruhte, setzen diese nun zum Schlussspurt an. So wollen beispielsweise die Oberliga-Herren des SB DJK Rosenheim in Sachen Regionalliga-Aufstieg nichts mehr anbrennen lassen.

Herren:Wenn die Oberliga-Herren des SB DJK Rosenheim am morgigen Samstag beim TV 48 Erlangen antreten, dann spricht vieles für zwei Punkte aus Sicht der Oberbayern. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem vorletzten Platz und dürften den Klassenerhalt nur sehr schwer schaffen. Einzig Peter Lommer kann gute Bilanzen vorweisen. „Obwohl wir nicht leichtsinnig werden dürfen, sollte es ein Pflichtsieg werden“, meinte SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer. Ein Fragezeichen steht hinter dem erkrankten Andreas Büttner. Wer ihn vertreten kann, soll kurzfristig entschieden werden.

Kolbermoors Bayernliga-Herren gastieren morgen bei der DJK SB Landshut. In diesem für den Klassenerhalt sehr interessanten Duell – beide Mannschaften halten derzeit bei neun Punkten – geht es in erster Linie darum, sich ein wenig nach oben zu orientieren. Antonio Golemivic ist sehr zuversichtlich, den Relegationsplatz, den man derzeit einnimmt, verlassen zu können. Ein doppelter Punktgewinn würde das Kolbermoorer Sextett bis auf Rang sechs bringen.

Markus Dengler hat sich in der ersten Mannschaft „festgespielt“, was bedeutet, dass den Landesliga-Herren des TuS Bad Aibling von nun an das komplette erste Paarkreuz fehlt. Deshalb dürfte es nicht gerade leicht werden, wenn sie morgen ab 16 Uhr gegen den TSV Deggendorf antreten müssen. Mannschaftsführer Gerd Seefried hofft aber, dass etwas Zählbares zum Vorschein kommt: „Unsere jungen Spieler sind jetzt in der Pflicht. Sie sind hungrig und werden alles nur Mögliche versuchen“. Bilanzmäßig steht man den Gästen nicht viel nach und vor allem Daniel Neumann möchte seine weiße Weste bewahren.

Damen:Die Hoffnung auf den Klassenerhalt haben Kolbermoors Drittliga-Damen noch nicht aufgegeben. Und rein rechnerisch ist auch noch vieles möglich. Ihren Beitrag dazu wollen sie am Sonntag leisten, wenn sie ab 10.30 Uhr den NSU Neckarsulm empfangen. Die Gäste aus Baden-Württemberg stehen zwar auf Rang fünf, weisen aber mit Rebecca Matthes nur eine richtige Spitzenspielerin auf. Den Hebel für einen möglichen Punktgewinn wollen die Gastgeberinnen aber bereits in den beiden Eingangsdoppeln ansetzen, denn da sind die Gegnerinnen eher mittelmäßig besetzt.

Nach langer Pause greifen auch Riederings Oberliga-Damen wiederum in das Geschehen ein. Was das morgige Spiel gegen den TV Hofstetten, dessen erster Aufschlag um 14 Uhr erfolgen wird, betrifft, ist Mannschaftsführerin Marina Walther sehr zuversichtlich. „Im vorderen Paarkreuz könnten wir alles gewinnen. Hinzu sollte mindestens ein Doppel kommen und im hinteren Paarkreuz hoffe ich, dass wir mindestens ein Spiel gewinnen“, sagte sie. Ein Sieg sollte es schon werden, denn dann hätte der derzeitige Tabellenachte die Möglichkeit, den Relegationsplatz in Kürze an den TSV Schwabhausen weiterreichen zu können. Nicht mit dabei sein wird morgen Verena Huber.

Kolbermoors Bayernliga-Damen bestreiten am morgigen Samstag gleich zwei Spiele. Zuerst empfangen sie ab 12.30 Uhr den TSV Herbertshofen. Die Trauben dürften in diesem Duell recht hoch hängen, da die Gäste derzeit Rang zwei mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Post SV Telekom Augsburg einnehmen und noch die Chance haben, direkt in die Oberliga aufzusteigen. Die Gastgeberinnen wollen jedoch versuchen, den Tabellenzweiten ein wenig zu ärgern.

Eine besondere Bedeutung erhält die Partie gegen den TSV Stötten, die um 18 Uhr beginnt. Ein doppelter Punktgewinn gegen den Vorletzten, der nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat, würde bedeuten, dass man den Abstand zum Relegationsplatz auf zwei Pluspunkte ausbauen könnte. Die Chancen auf einen Sieg stehen nicht schlecht, ein Bilanzvergleich beider Teams bringt deutliche Vorteile für das Kolbermoorer Quartett.

Die Chance auf zwei Punkte wollen sich auch Feldkirchens Landesliga-Damen nicht entgehen lassen. Sie sind morgen beim TSV Neuötting zu Gast. Beide Mannschaften trennt lediglich ein Zähler voneinander. Dies bedeutet zugleich, dass man das Gastgeberquartett auf einen Relegationsplatz stoßen und selbst bis auf Rang sechs vordringen kann.

Buben:Vier Punkte würden Kolbermoors Bayernliga-Buben morgen gerne bei ihren Gastspielen beim TSV Schwabhausen und bei der DJK Altdorf mitnehmen. Die Begegnung beim Tabellenfünften wird natürlich eine ganz heikle Sache. Allerdings ist man nicht chancenlos. Um allerdings erfolgreich zu sein, müsste aus dem ersten Paarkreuz der eine oder andere Punkt kommen. Die Begegnung in Altdorf ist ebenfalls eine ganz unangenehme Aufgabe. Beim Tabellenletzten gilt das Motto: „Verlieren verboten“. eg

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