Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Traditioneller Lauf erstmals virtuell

Benjamin Edmüller und Juliane Wiedeburg siegen beim Hochgernlauf

Keine applaudierenden Zuschauer gab es für Ludwig Roßrucker im Ziel am Hochgernhaus.Privat
+
Keine applaudierenden Zuschauer gab es für Ludwig Roßrucker im Ziel am Hochgernhaus.Privat

Aufgrund der Pandemie ist der traditionelle Hochgernlauf, der im Jahr 2020 nicht stattgefunden hat, nur virtuell möglich gewesen. Dabei ist selbstständig gelaufen und die Zeit per Beweisfoto an den Veranstalter geschickt worden.

Unterwössen – Den Internationalen Hochgernlauf vom Alten Bad zum Hochgernhaus haben die Läuferinnen und Läufer dieses Jahr mit Rücksicht auf die Schutzvorschriften als individuellen Lauf gegen die Uhr ausgetragen. Benjamin Edmüller vom Verein LC Chiemgau Steigenberger lief die diesjährige Bestzeit von 45:32 Minuten. Mit einer ausnehmend guten Zeit von 52:13 Minuten gewann Juliane Wiedeburg vom Lauffeuer Chiemgau bei den Frauen.

Individueller Lauf gegen die eigene Uhr

2019 gingen die Läuferinnen und Läufer den damals 21. Hochgernlauf im Massenstart am Alten Bad im Zentrum Unterwössens an. 2020 fiel das Rennen aus. Diese unbefriedigende Situation sollte sich 2021 nicht wiederholen. Aufgrund der Nachfrage entschieden die Verantwortlichen vom SV Unterwössen um Organisator Thomas Aberger den Wettbewerb als individuellen Lauf im Kampf gegen die eigene Uhr auszutragen. 89 Läuferinnen und Läufer meldeten sich zunächst an. Letztlich absolvierten offiziell 67 – über eine durchaus denkbar höhere Dunkelziffer ist nichts bekannt – den Lauf, und belegten ihre Zeit mit Beweisfoto dem SV Unterwössen, davon 15 Frauen und 52 Männer.

Edmüller vor Huber und Mottl

Der Gewinner Benjamin Edmüller setzte sich vor Andreas Huber (47:45 min, Verein Chiemgau King) und Fabian Mottl (48:39 min, Verein Triathlon Team Ortho-protect) durch. Mit Zeiten von 48:51 und 49:23 waren Mario Mahn vom SV Unterwössen auf Rang vier und Benedikt Ager von Triathlon Grasssau auf Platz fünf.

Juliane Wiedeburg siegt bei den Frauen

Bei den Frauen hätte sich Juliane Wiedeburg auf der Gesamtliste aller Läuferinnen der Geschichte des Hochgernlaufs auf Platz 13 eingereiht, aber die diesjährigen Ergebnisse mit ihren besonderen Begleitumständen werden nicht in die Laufhistorie übernommen. Lea Zerrer (57:18 min) und Verena Bachmayer (59:39 min), beide vom SC Haag, belegten Platz zwei und drei hinter Wiedeburg. Christine Pfleger von der SG Katek verpasste mit 1:01:56 das Stockerl.

Für den ältesten Teilnehmer Hubert Essenko vom Lauffeuer Chiemgau mit seinen 75 Jahren stoppte die Uhr bei 1:15:33.re

Für Carolin Riemerschmid vom SC Haag, die am Ende auf Platz sieben der Damenwertung stand, spielt das Wetter nicht mit.

Mehr zum Thema

Kommentare