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Trainer Haas: „Niederlage, die uns weh tut“

Fußball-Regionalliga: 0:1 bei FC Pipinsried überflüssig – Burghausen war bessere Mannschaft

Burghausens Trainer Leo Haas war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden, kritisiert aber auch Begleitumstände.
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Burghausens Trainer Leo Haas war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden, kritisiert aber auch Begleitumstände.
  • VonMichael Buchholz
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Eine extrem bittere Niederlage hat der SV Wacker Burghausen am Samstag beim FC Pipinsried einstecken müssen. Die Gäste waren die klar bessere Mannschaft.

Pipinsried – Wacker Burghausen hat am letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern fast über 90 Minuten klar den Ton angegeben, musste am Ende aber ein 0:1 quittieren und rutschte auf Rang vier ab.

Nicht immer zielstrebig genug

Die zuvor v ier Spiele ungeschlagenen Mannen von der Salzach begannen recht druckvoll, erarbeiteten sich auch einige Chancen, waren unter Strich aber nicht immer zielstrebig genug. „Der springende Punkt bei uns ist schon, dass wir klarer spielen müssen, um dann auch den Erfolg zu haben. Da hatten wir eben den einen oder anderen technischen Fehler. Das ist sicher auch eine Frage der individuellen Qualität“, sagt Haas, der die Diskussion nicht verstehen kann, ob Wacker aufsteigen will oder nicht: „ An Bayern II, Schweinfurt und Bayreuth führt kein Weg vorbei, deswegen geht es doch gar nicht darum, ob wir aufsteigen wollen oder können. Wir haben ganz oft am obersten Limit gespielt und haben bislang alle Erwartungen übertroffen. Deswegen steht das alles gar nicht zur Debatte. Ich glaube, dass halt immer noch etwas die Vergangenheit und der Name mitschwingen, sonst müsste man ja Buchbach, Illertissen und Aubstadt mit der gleichen Frage konfrontieren.“

Tor aus einer Standardsituation

Ungeachtet dieser Diskussion steht für Haas fest: „Die Niederlage in Pipinsried tut weh, weil sie einfach unnötig war. Keine Frage, wir können besser spielen, trotzdem hätten wir das Spiel nicht verlieren dürfen.“ Knackpunkt war selbstverständlich das 1:0 für die zuletzt nicht von Erfolg verwöhnten Gastgeber: Bei einer Ecke von der linken Seite sprang Serhat Imsak nach einer halben Stunde am höchsten und versenkte die Kugel per Kopf im Tor von Markus Schöller. Haas: „Das ist immer ärgerlich, wenn man nach einem Standard ein Tor bekommt, aber das war für uns der erste Gegentreffer nach einer Ecke. Das kommt leider Gottes auch mal vor.“

In der zweiten Halbzeit auf ein Tor gespielt

Als dann Dominik Wolfsteiner Sekunden vor dem Pausenpfiff mit Gelb-Rot vom Feld musste, schien der Rückstand reparabel und der Ausgleich eine Frage der Zeit. „Wir haben dann in der zweiten Halbzeit auf ein Tor gespielt, dass sich Pipinsried in Unterzahl nur noch hinten reinstellt, ist legitim. Wir haben leider unsere Chancen nicht so klar ausgespielt, wie ich mir das gewünscht hätte. Das können wir besser und haben das auch schon oft gezeigt“, so Haas, der seine Mannschaft trotzdem unter Wert geschlagen sah: „Zumindest hätten wir einen Punkt mitnehmen müssen, weil es in der 89. Minute nach einem klaren Handspiel und einem zusätzlichen Foul zwingend einen Elfmeter geben hätte müssen, wie man auch auf dem Video vom Spiel eindeutig sieht.“

Schiedsrichter Markus Pflaum, der im Juni beim Toto-Pokal-Viertelfinale Philipp Walter in Schweinfurt völlig zu Unrecht mit Rot vom Platz geschickt hat, war da anderer Ansicht und mit seiner Meinung ziemlich allein. Wichtiger war ihm offensichtlich, dass er zwei Minuten zuvor Denis Ade die rote Karte unter die Nase halten konnte, als der Burghauser einen ebenso unqualifizierten wie unangebrachten Spruch des Unparteiischen bemängelt hatte.

  • SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Hingerl (76. Moser), Walter, Läubli (51. Agbaje) – Reiter (46. Ade) – Helmbrecht, Bachschmid (76. Ammari), Maier (36. Spanoudakis) - Ungerath, Leipold. Trainer: Haas
  • Tor: 1:0 Imsak (30.).
  • Schiedsrichter: Pflaum (SV Dörfleins)
  • Zuschauer: 299
  • Besonderheiten: Gelb-Rot gegen Pipinsrieds Wolfsteiner (45.); Rot gegen Burghausens Ade (87.) wegen Reklamierens.

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