Beim TSV Bad Endorf: Fünf Junioren und ein neuer Coach

Bad Endorfs Abteilungsleiter Alexander Neiser.

Auch für die Fußball-Bezirksligisten geht es langsam wieder los mit der Vorbereitung auf den Re-Start. Beim TSV Bad Endorf wirkt mit Franz Pritzl ein neuer Trainer.

Bad Endorf – Und während der Corona-Pause war das Kurort-Ensemble nicht untätig, auch wenn einige geplante Veranstaltungen ausfielen. Die Sportredaktion hat sich mit Abteilungsleiter Alexander Neiser unterhalten.

Was war während der Corona-Pause los?

Es sind Veranstaltungen abgesagt worden, unter anderem das Dorffest und unser Feriencamp. Das trifft uns auch finanziell. Aber jeder Verein hat zu kämpfen. Ich möchte mich bei den Spielern, Jugendtrainern und Trainern bedanken, die uns da entgegengekommen sind, sodass wir das finanziell auch schaffen. Da hoffe ich auch, dass unsere Sponsoren alles gut überstehen. Wir werden demnächst aber einen Spendenaufruf starten, um die Jugendförderung in dieser Form auch aufrecht erhalten zu können. Desweiteren darf ich unsere Spieler loben, die ältere Leute im Ort mit einem Fahrdienst beliefert haben oder auch bei der Caritas-Tafel mitgeholfen haben.

Was hat sich sportlich getan?

Wir haben fünf A-Junioren rausbekommen und sind jetzt mit einem Perspektivkader von 25 Mann sehr glücklich. Als uns Franz Pritzl von der Auflösung seines Vertrages in Freilassing informiert hatte, haben wir uns Gedanken gemacht. Wir haben dann mit Hans Rupp gesprochen, der uns ausgeholfen hat. Franz Pritzl wird nun am Donnerstag bei uns als Trainer in die Vorbereitung starten. Dazu sind wir mit den A-Junioren in die Bezirksoberliga aufgestiegen und gehen das auch an.

„Die Wechselfrist läuft eher ruhig ab“ Wird die Wechselzeit noch unruhig?

Wir mussten aufgrund unseres Kaders bislang keine personellen Dinge tun, die Wechselfrist läuft eher ruhig ab. Wir haben einen breiten Kader und werden deshalb keine Transfers tätigen, nur um aufzufüllen. Sicherlich haben wir die Augen und Ohren offen. Bei einem echten Strafraumstürmer oder einem erfahrenen Spieler, der unsere jungen Akteure anführt, würden wir sicher überlegen.

Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Vorbereitung?

Auch wir sehen das wie einen neuen Saisonstart an, wobei die Bedingungen noch immer besonders sind. Die Hygieneregeln gelten weiterhin, also werden die Spieler mit Maske zum Platz gehen und diesen auch wieder mit Maske verlassen. Dazu werden wir auch noch auf die Spieler zugehen, dass sie in der Öffentlichkeit aufpassen und vorsichtig sein sollen. Denn wenn es noch einmal einen Lockdown gibt, dann ist das für mich das Ende des Amateurfußballs. Dann brechen nämlich ganz viele Sponsoren und Unterstützer weg.

Liga-Pokal „eine gute Sache, um die Zeit zu überbrücken“ Wie stehen Sie zum Liga-Pokal-Bewerb?

Anfangs hatte ich mich damit noch zu wenig befasst, mittlerweile finde ich die Idee sehr interessant. Das ist eine gute Sache, um die Zeit zu überbrücken. Und dass der Wettbewerb mit der Möglichkeit, aufzusteigen, interessant gemacht wird, ist eine sehr gute Lösung. Wir werden deshalb jedes Pokalspiel wie ein Punktspiel angehen. tn

Kommentare