Beim Buchbacher Testspiel-Kantersieg: Sechs Tore von Winklbauer

Mann des Abends war Thomas Winklbauer, der einen Sixpack für Buchbach schnürte.
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Mann des Abends war Thomas Winklbauer, der einen Sixpack für Buchbach schnürte.

Das war deutlich: Fußball-Regionalligist TSV Buchbach hat am Mittwochabend den Landesligisten FC Unterföhring mit 10:1 aus der SMR-Arena geschossen. Mann des Abends war dabei Thomas Winklbauer, der allein sechs Treffer beisteuerte – einen Sixpack hat der 21-jährige Ex-Burghauser im Herrenbereich bislang noch nie erzielt.

Buchbach– „Zehn Tore muss man erst einmal machen. Respekt“, lobte Trainer Markus Raupach, schränkte jedoch ein: „Der Gegner hat es uns oft sehr leicht gemacht, das muss man schon einordnen können.“ Traf Kalle Lappe in der neunten Minute aus fünf Metern noch den Pfosten, eröffnete Samed Bahr in der 13. Minute nach Vorarbeit von Marin Culjak und Marco Rosenzweig aus kurzer Distanz den Torreigen. Seinen ersten von sechs Treffer erzielte Winklbauer in der 18. Minute nach einem Solo über den rechten Flügel mit einem Schuss ins kurze Eck. Treffer Nummer drei ging auf das Konto von Culjak, der nach Flanke von Lappe und Kopfballvorlage von Rosenzweig aus wenigen Metern abschließen konnte (21.). Den Ehrentreffer für die Mannschaft von Zlatan Simikic erzielte Yassin Do Rego Idriss nach Gassenpass von Andi Faber via Innenpfosten (33.). Nur sechs Minuten später stellte Winklbauer nach Pass von Thomas Leberfinger und Verlängerung von Culjak den alten Abstand wieder her, sehenswert auch der 35-Meter-Schlenzer von Lappe in der 44. Minute, mit dem er Keeper Daniel Shorunkey-Savy zum 5:0 überlupfte.

Lupenreiner Hattrick in der zweiten Halbzeit

Nach sechs Wechseln zur Pause benötigten die Rot-Weißen im zweiten Abschnitt einige Minuten um sich neu zu sortieren, ehe Winklbauer in der 71. Minute einen lupenreinen Hattrick binnen sieben Minuten einläutete: Erst traf er nach Flanke von Felix Breuer, dann knipste er nach Vorarbeit von Petrovic und Querpass von Manuel Mattera (74.), ehe er nach einem abgewehrten Schuss von Mattera abstaubte (79.). Das halbe Dutzend machte der Blondschopf in der 87. Minute voll, wobei er nach Hereingabe von Christian Brucia Glück hatte, dass die Kugel noch über die Linie trudelte. Den Schlusspunkt zum zweistelligen Resultat setzte schließlich Brucia mit einer Direktabnahme aus 14 Metern nach Ecke von Patrick Walleth (89.).

„Diese Gier, die Tore zu machen, ist wichtig, schließlich zählen am Ende ja nur die Tore“, so Raupach, der jedoch bemängelte: „In einigen Situationen wäre mir lieber gewesen, wenn wir die neu einstudierten Abläufe konsequenter ausgespielt hätten, um die Automatismen besser zu verinnerlichen.“ mb

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