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In der Eishockey-Bayernliga

Bei Waldkraiburgs Eishockeyspielern: Warum die Lode-Brüder gegen Erding so wichtig waren

Philipp Lode erzielte einen Doppelpack für den EHC. Paolo del Grosso
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Philipp Lode erzielte einen Doppelpack für den EHC. Paolo del Grosso
  • VonAlexander Ahrends
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Die Erdings Gladiator waren beim Gastspiel in Waldkraiburg über weite Strecken die überlegene Mannschaft. Weil die Löwen an diesem Abend die Lode-Brüder in ihren Reihen hatten, gingen die Eishockeyfans zufrieden nach Hause.

Waldkraiburg – Ist der Knoten beim Eishockey-Bayernligisten EHC Waldkraiburg geplatzt oder war es nur ein kurzes Aufflackern? Erst einmal dürfte es den Löwen und den zahlreich erschienenen Fans nach dem 4:1-Sieg gegen Erding egal sein.

Das Spiel begann furios

Das begann Spiel furios. Beide Teams schenkten sich nichts und es ging ohne lange Abtastphase rauf und runter. So ergaben sich für die Löwen früh Möglichkeiten wie durch Philipp Lode und dem zurückgekehrten Michal Popelka.

Michal Popelka markierte das 3:0 für die Löwen.

Auch Erding bewegte sich in diesem ausgeglichenen Drittel des Öfteren auf das Löwen-Tor, doch scheiterten sie stets am erneut starken Löwen-Keeper Christoph Lode.

Waldkraiburg setzte Nadelstiche

In der 10. Spielminute erkämpfte sich Florian Maierhofer mit vollem Einsatz den Puck und spitzelte diesen auf den aus dem Rückraum herangeeilten Philipp Lode, der die Scheibe aus dem Halbfeld links oben im Erdinger Tor versenkte.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich das ausgeglichene Spiel aus dem ersten Drittel immer mehr zugunsten von Erding. In vielen Situationen verlagerten die Löwen ihre Anstrengungen in die eigene Verteidigung und Erding erhielt mehr Spielanteile. Waldkraiburg setzte dagegen Nadelstiche.

Im zweiten Anlauf das Tor zum 2:0

So auch in der 25. Minute. Jan Loboda befand sich in einer guten Position für einen seiner gefürchteten Schüsse, entschied sich jedoch für den Pass vor das Tor und dort stand erneut der an diesem Abend sehr auffällig spielende Philipp Lode und brachte die Scheibe im zweiten Anlauf zum 2:0 im Tor unter. Erwähnenswert sind auch Erdings Chancen durch Erik Modlmayr vund den ebenfalls sehr auffällige Roni Rukajärvi, die beide an Christoph Lode scheiterten.

Mehr Spielanteile für die Gladiators

Drittel Nummer drei schien ein Abbild des zweiten zu werden. Mehr Spielanteile für die Gladiators ließen das Spiel fast schon einseitig wirken. Dennoch eliminierte die starke Löwen-Verteidigung oder als letzte Instanz Torwart Lode alle Bemühungen Erdings den Anschlusstreffer zu erzielen. Vielmehr waren es die Industriestädter, die erneut trafen.

Eingeleitet wurde der Angriff in eigener Überzahl vom späteren Torschützen Popelka. Ein Pass auf Stanik, ein Laufweg in die Mitte und ein Pass von Stanik zurück und der frischgebackene Vater beföderte den Puck zum 3:0 über die Linie. Gelesen war die Messe jedoch noch nicht, denn die Erdinger nutzten ihre letzte Überzahl durch Mark Waldhausen zum 1:3.

Erdings Torhüter raus, Maierhofer traf

Es folgte die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dies führte an diesem Abend jedoch zur Entscheidung für Waldkraiburg. Florian Maierhofer war schneller am Puck als jeder andere und verwandelt den Abpraller von der Bande zum 4:1-Endstand.

Neben aller Freude über diesen Sieg muss der EHC Waldkraiburg auch eine bittere Pille schlucken. So fallen Erik Hefke und auch Leon Decker wohl für eine längere Zeit verletzungsbedingt aus.

Spielstatistik EHC Waldkraiburg – TSV Erding 4:1 (1:0, 1:0, 2:1). EHC Waldkraiburg Tor: Lode C. (Schmidt R.). Abwehr: Bernhardt; Schmidt D.; Rott; Selinger; Cejka; Loboda; Seifert. Angriff: Lode P.; Lode F., Neuert; Brenninger; Hefke; Decker; Hipetinger; Popelka; Judt; Stanik; Maierhofer.

Tore: 1:0 (10.) Lode P. (Decker, Maierhofer); 2:0 (25.) Lode P. (Loboda, Maierhofer); 3:0 (50.) Popelka (Stanik – PP1); 3:1 (55.) Waldhausen (Michl, Busch – PP1); 4:1 (58.) Maierhofer (Loboda - ENG);

Zuschauer: 509

Strafzeiten: Waldkraiburg: 10, Erding: 4

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